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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kirchengemeinde: Von der Kanzel in den Ruhestand

24.02.2020

Wardenburg Wer mehr als 30 Jahre lang in einer Gemeinde als Pfarrerin wirkt und dort viele Menschen auf ihrem Lebensweg mit begleitet, der kann zu seinem Abschied in den Ruhestand auch eine ganze Kirche füllen.

Und so waren am Sonntagnachmittag in der Wardenburger Marienkirche fast alle Plätze besetzt mit Gemeindemitgliedern, Wegbegleitern und Kollegen aus umliegenden Gemeinden, um Monika Millek zum Ende ihrer Amtszeit einen Festgottesdienst zu bereiten.

Bischof Thomas Adomeit zeichnete noch einmal kurz den Weg von Monika Millek zur Theologin und Seelsorgerin nach, die zunächst Textillaborantin gelernt hatte, dann ihr Abitur nachmachte und in Göttingen zunächst Sozialwissenschaften, dann Physik studierte, sich aber später doch noch für die Theologie entschied. „Welch ein Glück für uns als Kirche“, sagte Bischof Adomeit. „Sie wollte Teil der Menschen sein, und ich glaube, das ist ihr auch gelungen.“

„Wir werden dich vermissen“, wusste Kreispfarrer Bertram Althausen, der die gute Zusammenarbeit mit der 65-Jährigen sowie ihre Kollegialität schätzte. Von 1993 bis 2001 hatte Millek ebenfalls das Amts des Kreisspfarrers inne.

„Sie hat ihre Tätigkeit nie als Beruf gesehen. sondern als Teil ihres Lebens“, würdigte Wardenburgs Bürgermeister Christoph Reents Milleks Zeit als Seelsorgerin.

Als „große Schwester“ bezeichneten Milleks Pastoren-Kollegen in der evangelischen Kirchengemeinde Wardenburg, Martin Böhmen und Imke Gießing, die Ruheständlerin. „Du hast hier in 30 Jahren viel gesät und gepflanzt“, so Böhmen und Gießing und überreichten ihr dafür symbolisch ein kleines Pflanzarrangement. Sie freuten sich, dass Millek mit ihrem Mann Matthias in der Gemeinde wohnen bleibt. Nach wie vor dürfte sie ihre Kollegen bei Predigten, Taufen oder bei der Feier des Abendmahls vertreten.

„Eigentlich habe ich das doch überhaupt nicht verdient“, sagte Monika Millek, die ihre Tränen nur schwer zurückhalten konnte. „Man muss nur Menschen mögen, und das ist mir leicht gefallen, weil ihr mich so freundlich aufgenommen habt.“

Nach weiteren Grußworten der katholischen Pastoralreferentin Susanne Duesmann und Marlene Poeschel von der Grundschule Hohenfelde lud Millek alle Kirchgänger ins Gemeindehaus zu einem Imbiss bei Kaffee und Tee ein.

Zwei Bewerberinnen gibt es bereits auf Milleks Stelle: Bärbel Bleckwehl-Wegener (Oldenburg) stellt sich am Freitag, 6. März, ab 17 Uhr in der Marienkirche vor; Susanne Wöhler aus Schönemoor am Freitag, 13. März, ebenfalls ab 17 Uhr, Marienkirche. Eine Entscheidung trifft der Gemeindekirchenrat am 25. März.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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