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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kein Anfang und Ende für Kunstwerk

14.02.2020

Wardenburg Kein Interesse zeigte der Ausschuss für Wirtschaft und Kultur am Mittwochabend an einem Kunstwerk des Hundsmühler Malers und Bildhauers Eckhardt Reinert. Die Gruppe FWG/Die Linke hatte den Antrag gestellt, die großformatige Wandinstallation „Anfang und Ende“ des renommierten Künstlers für 3000 Euro zu erwerben.

Die Problematik des Bildes, das – auf ein Jahr begrenzt – im Gemeindezentrum der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Ansgar in Oldenburg-Eversten hing, ist seine opulente Größe von 7,70 Meter mal drei Metern. Zu breit für die große weiße Wand im Ratssaal des Wardenburger Rathauses. Doch Reinert erklärte sich bereit, durch Weglassen zweier Seitenelemente das Kunstwerk auf eine Breite von 6,30 Meter zu reduzieren.

Vor diesem Hintergrund erarbeitete die Verwaltung alternativ zu einem Kauf noch einem Kompromiss: Der Künstler stellt sein Werk für ein Jahr kostenlos zur Verfügung und die Gemeinde entscheidet danach, ob sie das Bild kaufen will. Die 500 Euro für Transport und Installation müsste die Gemeinde in jedem Fall tragen.

Weder Kauf noch Leihgabe stieß bei der Ausschuss-Mehrheit auf Begeisterung. „Die Mehrheit unserer Fraktion kann sich nicht vorstellen, dass das Bild hier reinpasst“, sagte SPD-Ratsherr Andreas Klarmann. Eckhard Heinje (CDU) wollte nichts verändern und weiterhin das Triptychon „Eelde-Wardenburg-Röbel“ des Oldenburger Künstlers Daniel Hübner im Ratssaal sehen.

Beratendes Ausschussmitglied Karl-Heinz Kleimann empfand, dass das abstrakte Bild aus farbintensiven Kreisen mit Weltall-Symbolik ein Gewinn für die Gemeinde sei. Und der Preis von 3000 Euro sei keinesfalls zu hoch. Allein die Materialwert beträgt 1600 Euro. Vielleicht könne noch ein anderer Platz gefunden werde, regte Kleimann an.

Der Kauf-Variante stimmte nur Eckhardt Hildebrandt (FWG) zu; die Leihoption wurde mit sechs Nein- und vier Ja-Stimmen bei einer Enthaltung ebenfalls abgelehnt.

Eckhardt Reinert, Mitglied im Bund Bildender Künstler (BBK) Oldenburg. zeigte sich nach der Sitzung enttäuscht: „Ich habe anschließend mein Angebot zurückgezogen“, verriet er der NWZ. Er werde nun versuchen, einen anderen Platz für sein Kunstwerk, an dem er vier Monate lang arbeitete, zu finden.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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