• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Vieles, allerdings keine Marschmusik

27.03.2019

Wardenburg „Once Again“ heißt auf deutsch soviel wie „noch einmal“. Das passt, denn genau unter diesem Motto soll in Wardenburg eine fast schon legendäre Institution zu neuem Leben erwachen – ein neues (Blas-)Orchester.

Blick zurück: 1992 gründen begeisterte Hobbymusiker die Bigband „Once Again“. Zehn Jahre später befindet sich die Gruppe offenbar in einer kleinen Krise. Die NWZ schreibt am 11. Oktober 2002 „in jüngster Zeit haben indes viele Mitspieler das Ensemble aus beruflichen Gründen verlassen, so dass nun Gelegenheit zum Neuaufbau besteht...“ Durchschlagenden Erfolg scheint der damalige Wiederbelebungsversuch allerdings nicht gebracht haben. Weitere Berichte sind zumindest im NWZ-Archiv nicht zu finden.

Dennoch muss Wardenburgs erste Bigband einen besonderen Reiz auf die damaligen Mitspieler ausgeübt haben. 17 Jahre später sind einige der damals sehr jungen Musiker Teil der Wardenburger Bigband „Fisch’n friends“ oder auf andere Weise mit der Musikschule Ritterdando verbandelt – und schwärmen von der Zeit bei „Once Again“.

Mehr Abwechslung

„Die waren damals offensichtlich sehr gut“, erzählt Lutz Fischer, 1. Vorsitzender des Trägervereins Wardenburger Musikfreunde. Ihm drängte sich da eine Frage auf: Warum nicht neben den im April 2012 ins Leben gerufenen „Fisch’n friends“, die derzeit voll besetzt sind, eine zweite Spielgruppe ins Leben rufen? Der Abwechslung wegen soll es diesmal allerdings nicht noch eine Bigband werden, sondern ein Orchester. Die Unterschiede liegen im Detail, wie der Fachmann verrät:
 Eine Bigband hat eine feste Besetzung: fünf Saxofone, vier Trompeter, vier Posaunen, außerdem Drums Bass, Gitarre, Piano und „teilweise Gesang“. Es werden überwiegend Swingtitel gespielt, und es gibt Freiräume für Solisten, die improvisieren. Eines der bekanntesten Stücke dieser Kategorie überhaupt ist „In The Mood“ von Glenn Miller.
 Beim geplantem Orchester werden überwiegend konzertante Stücke gespielt. Die Besetzung ist deutlich größer. Alle Positionen sind mehrfach besetzt. Auch kommen andere Instrumente als in der Bigband zum Einsatz: z. B. Klarinetten, Tuba, Tenorhörner, Querflöten, und Schlagwerk (Trommel, Snare, Becken). Prominente Beispielstücke ist Filmmusik, wie Hans Zimmers Score zu „Fluch der Karibik“, überhaupt Filmmusik, Konzertwalzer aber auch zeitgenössische Titel, die in den Charts sind. Allerdings „keine Marschmusik“, wie Fischer betont.

Sammelphase läuft

Was dem Vorsitzenden der Musikfreunde vorschwebt, ist es, ein Forum zu schaffen, bei dem alle Generationen gemeinsam spielen. Für den Fall, dass sich auch mehrere Interessenten mit eher geringen Vorkenntnissen meldeten, könne über das zusätzliche Einrichten eines Vororchesters nachgedacht werden, so Fischer. Interessenten können sich ab sofort melden unter Telefon  04407/7187325 oder per Mail (info@musikfreunde-wardenburg.de).

Die „Sammelphase“ soll bis zum Sommer laufen, damit nach den Sommerferien dann mit den Proben begonnen werden kann. „Gefragt sind Mitspieler, die Spaß daran haben, etwas gemeinsam musikalisch zu erarbeiten“, beschreibt Lutz Fischer seine Wunschvorstellung. Öffentliche Auftritte bei regionalen Veranstaltungen seien später nicht ausgeschlossen.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
Rufen Sie mich an:
04407 9988 2731
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.