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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Schützen entscheiden sich für Sanierung

19.05.2018

Wardenburg Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Wardenburger Schützenvereins endete zwar mit einem einstimmigem Votum für die Sanierung des Luftgewehrstandes, doch davor wurde hitzig diskutiert. Vorsitzender Frank Bökamp wies zunächst darauf hin, dass auch der Vorstand momentan nicht wisse, wie es bei der Frage nach einem möglichen Neubau weitergehe und wie die Politik plane.

Noch auf der Jahreshauptversammlung im März hatte Bökamp sich zuversichtlich gezeigt, dass es zu einer Einigung zwischen der Gemeinde und dem Supermarkt-Filialisten Aktiv und Irma kommen könne. Doch Bauamtsleiter Frank Speckmann stellte auf Nachfrage der NWZ klar: „Die Gemeinde Wardenburg steht nicht in Verhandlungen mit Aktiv und Irma. Bekanntermaßen wurde der Verkauf des Marktplatzes durch den Rat abgelehnt“. Vor diesem Hintergrund wurde nun der Bauausschuss des Schützenvereins in der Sitzung am Donnerstag einstimmig aufgelöst. Ursprünglich sollte auf dem Marktplatz ein Neubau des Supermarktes entstehen. In diesem Fall hätte man den Schützen ihr Nutzungsrecht, auf dem Marktplatz ihr Schützenfest ausrichten zu können, abgekauft. Mit 440 000 Euro hatten die Schützen gerechnet, diese Summe wäre in den Neubau eines Schützenhauses an der Weserstraße geflossen.

Im alten Schützenkeller seien nämlich nicht nur die veralteten Anlagen ein Problem: „Einen zweiten Notausgang zu bauen, würde 60 000 Euro kosten. Hier wird uns der Landkreis jedoch erstmal keinen Druck machen“, beruhigte Bökamp die rund 35 anwesenden Mitglieder.

Zunächst einmal gehe es also darum, die vorhandenen Anlagen zu sanieren – vor allem, um die Jugendlichen im Verein zu behalten: „Das Schießen können wir momentan eigentlich knicken. Nur zwei von fünf Luftgewehrständen funktionieren“, berichtete Jugendwartin Nicole Hoppe. Um diesen Missstand zu beheben, müsse der Verein einen Kredit in Höhe von 25 000 Euro aufnehmen.

Ein Angebot hatte der Vorstand bereits eingeholt, die Summe sei kalkuliert. Jochen Reil wollte wissen, ob noch ein zweites Angebot eingeholt worden sei und gab zu bedenken, dass noch unerwartete Kosten anfallen könnten. Daraufhin wurde ausgiebig und mitunter hitzig über verschiedene Schießstand-Firmen sowie mögliche Folgekosten diskutiert, bis Kassenwartin Bianca Scholz deutliche Worte fand: „Es ist doch klar, dass wir vorher nicht mehrere Angebote eingeholt haben. Denn wenn der Antrag heute abgelehnt wird, wäre die investierte Zeit umsonst gewesen.“

Die Stimmung war gereizt. Der Durchbruch gelang mithilfe von Fritz Gyger: „Wir sollten den Beschluss fassen und dann bekommt der Vorstand die Kompetenz, zu entscheiden“, warb er um Vertrauen. Dies war dann auch vorhanden: Einstimmig wurde der Beschluss zur Kreditaufnahme gefasst, nachdem der 2. Vorsitzende Werner Kramer noch die Bedingungen genannt hatte: Über zehn Jahre müsse der Kredit mit einer Rate von 228,09 Euro pro Monat getilgt werden.

Der Verein hat zudem eine neue Schriftführerin: Marita Seidel legt ihr Amt nach sechs Jahren nieder. Einstimmig wurde Carmen Kolodzinski zur Nachfolgerin gewählt.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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