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Diakonie-Sozialstation In Wardenburg Feiert Geburtstag

05.11.2018
Diakonie-Sozialstation In Wardenburg Feiert Geburtstag
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Wardenburg Hinschauen und geben, wessen der andere bedarf. So beschreiben Pfarrer Michael Ohms und Bernd Diekmann, Vorsitzende der Verbandsvertretung, das Motto der Diakonie-Sozialstation. Seit nunmehr 40 Jahren schauen deren Pflegekräfte hin und leisten bei alten und kranken Menschen Hilfe. Ein Grund zum Feiern – auch wenn die soziale Arbeit immer schwieriger wird.

1978 ist die Diakonie-Sozialstation Großenkneten-Wardenburg gegründet worden. Den Anstoß dafür gelegt hatte zuvor die Arbeit der Gemeindeschwestern in den beiden Kommunen. „Mit großem Engagement und oftmals ohne auf die Uhr zu sehen, sahen die Gemeindeschwestern nach dem Rechten“, erinnerte Pfarrer Ohms an die Anfänge. Kirchen und Kommunen gründeten schließlich durch maßgebliche Initiative von Heinz Heinsen unter dem Dach des Diakonischen Werks die Sozialstation. Später kam mit Hatten eine dritte Gemeinde hinzu.

Am vergangenen Sonntag ist der runde Geburtstag der Einrichtung in Wardenburg gefeiert worden. Zuerst mit einem Gottesdienst in der Marienkirche und anschließend mit einem Empfang im Gemeindehaus an der Friedrichstraße, an dem viele Mitarbeiter, Ehemalige, betreute Menschen sowie Vertreter der kirchlichen und politischen Gemeinden teilnahmen.

Situation wird schwieriger

Blick zurück: Aus der christlichen Verantwortung gegenüber Alten und Kranken gab die Ev.-luth. Kirche in Oldenburg zu Beginn großzügige Zuschüsse, die Kommunen trugen ein mögliches Defizit. Davon, daran wurde an dem Geburtstag eindringlich erinnert, kann die Einrichtung heute nur noch träumen. „Die Einführung der Pflegeversicherung ließ aus dem, was ehemals eine urchristliche Angelegenheit war, einen Wirtschaftszweig werden, der den Gesetzen des Marktes weit mehr unterliegt, als es den Menschen, um die es geht, mitunter gut tut“, formuliert es Ohms. Fakt ist: Die drei Kommunen sind aus der inhaltlichen und finanziellen Verantwortung ausgeschieden, auch die ev.-luth. Kirche in Oldenburg hat sich weitgehend zurückgezogen. Umso stärker ist die Belastung für die sechs Kirchengemeinden Ahlhorn, Großenkneten, Hatten, Huntlosen, Sandkrug und Wardenburg geworden.

Der wirtschaftliche Druck ist nicht zu leugnen: Die Pflegeversicherung orientiert sich bei der Leistungsvergütung an Mittelwerten aller Anbieter. Die konkreten Kosten der Sozialstation und die langen Anfahrten in den Flächengemeinden werden längst nicht kostendeckend berücksichtigt, heißt es.

Hilfe für 180 Menschen

Von der Beratung bis zur Pflege

Folgende Leistungen werden von der Sozialstation angeboten:
 häusliche Kranken- und Altenpflege,
 familienpflegerische Dienste, hauswirtschaftliche Versorgung, Wohnraumberatung, Beratung zu Pflegehilfsmitteln und Anleitung im Umgang damit,
 verschiedene Kurse wie z.B. „Zuhause pflegen“,
 Gesprächskreise für pflegende Angehörige, Beratungsbesuche und -gespräche im Rahmen der Pflegeversicherung (incl. Beratung bei notwendiger Wohnraumanpassung)
 Rufbereitschaft (24-Stunden-Notdienst),
 Hilfen und Beratung bei Antragstellung bei verschiedenen Kostenträgern,
 fachspezifische Pflege bei bestimmten Krankheitsbildern wie z.B. Tumorerkrankungen, Schlaganfall, Parkinson, Wundmanagement, Palliativ-Care, Schwerstpflege,
 stundenweise Altenbetreuung

Der examinierte Altenpfleger Daniel Dal Pra leitet die Sozialstation seit 1. Februar 2014. Die ebenfalls examinierte Altenpflegerin Sarah Deichsel ist seit rund fünf Jahren bei der Sozialstation tätig und seit dem 1. Februar 2015 Stellvertreterin. 31 Vollzeit- und Teilzeitkräfte versorgen derzeit 180 Menschen ambulant. Die Mitarbeiter bieten Krankenpflege zu Hause, Betreuung und Beratung nach dem Pflegeversicherungsgesetz, Haus und Familienpflege. Bei Bedarf berät die Station bei der Umgestaltung des privaten Wohnraumes und verleiht Pflegehilfsmittel.

Da Angehörige oft in die Pflege der Hilfebedürftigen eingebunden sind, bietet die Diakonie-Sozialstation ihnen auch eine Beratung und Fortbildung an. Die Sozialstation sitzt an der Straße Am Esch 11 in Großenkneten.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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