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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Termine: Erste Programmpunkte stehen

19.02.2020

Wardenburg Die Gemeinsamkeit ist ein entscheidender Aspekt in der Planung der Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum der Gemeinde. Entsprechend sollen möglichst viele örtliche Vereine, Institutionen und Gruppen eingebunden werden. Einige Veranstaltungen stehen bereits fest. Sie ziehen sich durch das Jubiläumsjahr und rahmen das Festwochenende vom 4. bis 6. September ein.

Historisches und persönliche Geschichten von Wardenburgern nehmen wesentlichen Raum ein. Hier sind neben der Gemeinde insbesondere der Bürgerverein und die evangelische Kirchengemeinde als Mitorganisatoren aktiv, aber auch der Ortsverein des DRK, der AWO-Wohnpark oder die IGS Am Everkamp, um nur einige zu nennen. Mit Experten wie etwa dem Archäologen Jörgen Welp von der Oldenburgischen Landschaft, der Professorin für Umwelt- und Planungsgeschichte Carola Becker oder Dirk Faß, Kenner der Regionalgeschichte, hat die Gemeinde interessante Referenten gewonnen.

Zeitzeugen-Gespräche

Einige Beispiele: Ausgrabungen in Wardenburg und Oberlethe, die Rückschlüsse auf das Leben bis in die Römerzeit zulassen, sind Thema eines Vortrags von Michael Wesemann (Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege) und Falk Näth (denmal3d) am Montag, 9. März. Von langer Hand geplant ist die Ausstellung „Wardenburg früher und heute“, in der Bilder des Wardenburger Malers Hans Fangmann Fotografien vom selben Standort aus der heutigen Zeit gegenübergestellt werden. Die Präsentation wird am Sonntag, 15. März, eröffnet. Achim Knöfel, kirchenarchitektonischer Fachmann, lädt am Sonntag, 27. September, ein zu einem Rundgang durch die Marienkirche und das angrenzende Glockenturmviertel. Verschieden Zeitzeugen-Gespräche geben Wardenburg ein ganz individuelles Gesicht. „Aufgewachsen in Wardenburg im 20. Jahrhundert“ ist eines der Themen, „Wie der Umwelt- und Naturschutz nach Wardenburg kam“ ist ein weiteres Zeitzeugen-Gespräch. Mit Wardenburg von der Weimarer Zeit bis zum Nationalsozialismus beschäftigen sich die Schüler der IGS.

Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist das Festwochenende vom 4. bis 6. September. Hier wird auch eine Abordnung aus der Partnerstadt Röbel/Müritz erwartet, denn auch die Verbindung der beiden Orte feiert ein – wenn auch kleineres – Jubiläum: Sie besteht seit 30 Jahren. Die Veranstaltungen zum Festwochenende auf dem Marktplatz werden federführend vom Gemeinde Wardenburg Marketing Forum organisiert, mit im Boot ist auch Veranstalter Jan Meiners, der im vergangenen Jahr erstmals das erfolgreiche Festival „Tabularaaza“ initiiert hat.

Der Wirtschaftsförderungsverein will seinen Herbstmarkt als Jubiläums-Markt ebenfalls in die Festivitäten im September einbinden. Musikalisch bietet das Festwochenende für jede Generation und jeden Geschmack etwas: Die Wardenburger Bigband Fisch’n Friends wird ebenso dabei sein wie das Blockflötenorchester. Zudem gibt es Musik für Kinder, volkstümliche Klänge, aber auch eine Open-Air-Disco für die junge Generation. Am Sonntag, 6. September, knüpft die Gemeinde an die Tradition des Festumzugs an, den es auch zur 700- und zur 725-Jahr-Feier gab.

Jubiläums-Faustballspiel

Seit Mai trifft sich die Arbeitsgemeinschaft, die für das Programm verantwortlich zeichnet. Nach den ersten Treffen hat sich ein Kernteam von 16 Mitgliedern verschiedener Vereine ergeben. Bis zum vergangenen Wochenende konnten Vereine und Gruppen noch ihre Teilnahme anmelden und ihr Konzept vorstellen. „Diese Fristverlängerung um zwei Wochen haben noch einige Vereine genutzt“, freut sich Wardenburgs Kulturbeauftragter Hendrik Müller. So soll beispielsweise die deutsche Feldfaustballmeisterschaft unter das Jubiläumsmotto gestellt werden, die Gemeindejugendpflege plant eine digitale Ortsrallye und auch weitere Vereine haben Aktionen angekündigt.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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