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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Tradition: Warten auf den Feuerwehrhaus-Neubau

06.05.2016

Wildeshausen 1896, also vor genau 120 Jahren, ein Jahr nach der Gründung, marschierten Kameraden der Feuerwehr Wildeshausen erstmals Himmelfahrt aus. Auf diese stattliche Zahl von Jahren wies Stadtbrandmeister Helmut Müller am Himmelfahrtsmorgen in der Lehmkuhle hin. „Eine lange Tradition, die wir beibehalten wollen“, so Müller.

In der Lehmkuhle standen nach dem Ausmarsch gegen 5 Uhr vom Feuerwehrhaus nach Düngstrup und dem Frühstück bei Schönherr traditionell die Ansprachen, Totengedenken, aber auch Ehrungen und Beförderungen im Mittelpunkt.

„Das Jahr 2015 hat wieder deutliche Spuren in der Einsatzstatistik hinterlassen“, hob Müller hervor und sprach damit 183 Einsätze der beiden Feuerwehren Wildeshausen und Düngstrup an. „Wir waren rein rechnerisch jeden zweiten Tag unterwegs. Bei Unfällen, wie am 23. April vor einem Jahr auf der A1, als ein Lkw zwei Pkw mit Angehörigen einer Familie am Stauende ineinander schob und drei Menschen starben, stoßen auch wir an unsere Grenzen und benötigen bisweilen seelischen Beistand.“

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Erfreulicher sei zu berichten, dass die im vergangenen Jahr eingerichtete Kinderfeuerwehr in Düngstrup sich großer Beliebtheit erfreue.

Auch sprach Müller den „Einsatz“ Flüchtlingshilfe an. Unterstützt wurden die Malteser beim Einrichten der Unterkünfte. An die Mitglieder von Rat und Verwaltung richtete er die Aufforderung, das Projekt Feuerwehrhausbau nun anzuschieben. Müller zur Erinnerung: „Es gibt auch noch immer den Arbeitskreis Feuerwehrhaus.“

Bürgermeister Jens Kuraschinski antwortete darauf direkt in seinem Grußwort: „Nächste Woche wird die Ausschreibung für die Bauarbeiten rausgehen. Der Arbeitskreis wird entsprechend informiert und die zeitlichen Vorgaben mitgeteilt.“

Zuvor hatte der Bürgermeister sich bei allen Kameradinnen und Kameraden sowie Führungskräften für den unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl bedankt. „Die fünfte Jahreszeit beginnt, und das ist gut so. Es gibt nichts Schöneres als an einem solchen herrlichen Himmelfahrtsmorgen hier anzutreten“, sagte Kuraschinski, selbst Feuerwehrmitglied, zur inoffiziellen Eröffnung des Gildefestes mit dem Ausmarsch der Feuerwehren.

Peter Sparkuhl, Verbandsvorsitzender der Oldenburgischen Feuerwehr, hielt zum letzten Mal in dieser Funktion seine Ansprache. „1999 haben wir das erste Mal ein Modell für ein neues Feuerwehrhaus in Wildeshausen in den Händen gehalten. Nun kann es etwas werden. Allerdings werde ich nach zwölfjähriger Amtszeit die Eröffnung in der Funktion als OFV-Vorsitzender nicht mehr erleben.“ Kuraschinski versprach, ihm trotzdem eine Einladung zu kommen zu lassen und bedankte sich wie auch Stadtbrandmeister Müller mit einem Präsent bei Sparkuhl.

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