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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Fußboden und Glockensteuerung kaputt

12.01.2019

Wildeshausen /Ahlhorn Das sieht nicht gut aus: blühende Flecken, dunkle Stellen, bröselnder Marmor. „Der Fußboden in unserer Kirche ist leider kaputt“, sagt Bernhard Kramer, Provisor der katholischen St.-Peter-Kirchengemeinde in Wildeshausen. Schon bei der Sanierung 1990 habe man bei einer Bohrung festgestellt, dass unter den Fliesen gar keine Feuchtigkeitssperre sei. Der damalige Architekt habe eine Sanierung jedoch nicht für nötig befunden und die Sache auf sich beruhen lassen.

„Jetzt erodiert der Boden und löst sich förmlich auf“, konstatiert Pfarrer Ludger Brock, wischt über die rauen Stellen im Eingangsbereich und pustet sich anschließend den weißen Feinstaub von Hose und Händen. Auch die Seitenwände sind zum Teil bereits betroffen. Für die Sanierung veranschlagt Kramer 75 000 bis 80 000 Euro.

Da es zu aufwendig sei, den maroden Fußboden mit dem Presslufthammer komplett zu entfernen, habe man sich nun entschlossen, die alten Fliesen abzuschleifen, eine Feuchtigkeitssperre aufzutragen und anschließend neue Steinplatten darüber zu legen. „Das Offizialat hat uns die nötigen Mittel zugesagt, so dass wir im März noch vor Ostern mit der Sanierung beginnen wollen“, erläutert Kramer.

Neben den Fliesenlegern werden dann auch Maler in der fast 200 Jahre alten Kirche zu finden sein, denn an Wänden und Decke hat der Zahn der Zeit ebenfalls seine Spuren hinterlassen. Hierfür kalkuliert der Provisor 20 000 Euro ein.

Ob während der Arbeiten alle Bänke gleichzeitig entfernt werden müssen oder man sich von einem Teilbereich zum nächsten vorarbeitet, muss noch geklärt werden. Davon hängt laut Brock auch ab, wie lange keine Gottesdienste in der St.-Peter-Kirche gefeiert werden können. Eine Alternative gibt es jedoch bereits: „Wochentags werden die Gottesdienste in der Krankenhauskapelle abgehalten und sonnabends und sonntags in der Herz-Jesu-Kirche in Ahlhorn“, erläutert der Pastor.

Sanierungen stehen in diesem Jahr auch im Ahlhorner Gemeindeteil an. „Zum einen ist die Glockensteuerung völlig marode und der Auftrag für die 10 000 Euro teure Reparatur bereits vergeben“, erläutert Kramer.

Zum anderen müssten die alten Leuchtstoffröhren im Pfarrheim dringend durch LED-Lampen ersetzt werden. „Die Halterungen zerbröseln einem in der Hand und Ersatzteile gibt es auch nicht mehr“, sagt Kramer. „Das Angebot für den rund 10 000 Euro teuren Austausch kommt in Kürze und geht umgehend ans Offizialat“, so der Provisor weiter.

Und dann sei da noch die kaputte Falttür im Saal des Pfarrheims, die nach 50 Jahren ebenfalls abgängig sei. Auch hierfür veranschlagt Kramer 10 000 Euro.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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