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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Paten für genau 700 Orgelpfeifen gesucht

18.04.2019

Wildeshausen „Der Ton macht die Musik“, heißt es im Volksmund. Der Orgelförderverein Alexanderkirche Wildeshausen hat ihn getroffen: „Schlussakkord“ nennt sich die neue Spenden-Sammelaktion, die pünktlich zum Osterfest startet. Gesucht werden 700 Paten für die Orgelpfeifen des neuen Instruments. Für 6000 Euro können Interessierte sogar die Patenschaft für den Zimbelstern erwerben.

Für die neue Orgel hat der Förderverein bereits 732 000 Euro an Spenden gesammelt, wie Schatzmeister Ralf Müller am Mittwoch erklärte. Etwa 850 000 Euro werden benötigt. Erst dann könne der Verein das Werk bei Orgelbauer Gerald Woehl (Marburg) in Auftrag geben. Dabei geht es nicht nur um eine Nachfolgerin der alten Kleuker-Orgel, sondern auch um die Freilegung der Jugendstil-Rosette im Westwerk der Alexanderkirche, die als „Gesamtkunstwerk“ einen exzellenten Ruf weit über die Grenzen des Oldenburger Landes hat.

Seit März 2015 sammelt der Verein Spenden. Bei der Vorbereitung für das Finale der Spendensammlung habe der „Sonderausschuss“ des Fördervereins so viel Freude wie selten zuvor verspürt, sagte Pastor Markus Löwe. Er stellte gemeinsam mit Kirchenmusikdirektor Ralf Grössler, Franz Duin, Gerlinde Plate, Wiltrud Stanszus und Ralf Müller vom Orgelförderverein am Mittwoch den Flyer für die Orgelpatenschaften vor. Zwar werde die neue Orgel aus rund 2500 Pfeifen in über 40 Reihen bestehen. Aber nur 700 Patenschaften plus eine für den Zimbelstern seien möglich. Der Zimbelstern ist ein eigenständiges Instrument, bestehend aus kleinen Glöckchen („Zymbel“), die durch eine Drehbewegung zum Klingen gebracht werden. Vor allem bei Liedern wie „Oh, du fröhliche“ setzt er besondere Akzente.

Patenschaften sind in neun Kategorien möglich: Im Bereich „Blau“ gibt es beispielsweise 192 Peifen mit einer Patenschaft à 5 Euro. Acht Pfeifen fallen in die Kategorie „Platin“ à 2500 Euro. Wenn alle 700 Patenschaften verkauft sind, fließen 83 000 Euro aufs Spendenkonto. Die Patenschaften werden in der Reihenfolge der Anfragen vergeben. Eine Ausnahme macht der Zimbelstern: Sollte es hier mehr als einen Bewerber geben, entscheidet das Los.

Pfeifen-Patenschaften böten sich zu besonderen Anlässen an, etwa zur Hochzeit oder zum Geburtstag. Löwe betonte, auch Konfirmanden müssten sich eine Patenschaft à 5 Euro leisten können. Die Paten könnten die Pfeifen frei wählen oder – beispielsweise als Familie – auch einen Akkord komponieren. Je nach Kategorie bestehe die Möglichkeit, 70 dafür geeignete Orgelpfeifen mit einer Gravur versehen zu lassen. Dafür würden sich laut Grössler unter anderem Pfeifen aus dem Königsregister im 1. Manual eignen. In jedem Fall erhalte jede Patin und jeder Pate eine Urkunde.

Die neue Orgel ist zwar schon konzipiert, aber noch nicht bestellt. Gleichwohl hat Kantor Grössler schon klare Vorstellungen für die Einweihungsfeier: Ein Symphonie-Orchester soll im Wechsel mit der Orgel die Stücke spielen. Von „Schlussakkord“ dürfte dann keine Rede mehr sein, wohl eher von „Anpfiff“.
 Informationen gibt es im Kirchbüro, Telefon   04431/2449, oder bei Kantor Ralf Grössler, Telefon   04431/1499, E-Mail: ralf.groessler@gmx.de. Flyer liegen in der Alexanderkirche, im Kirchbüro, aber auch in der NWZ-Geschäftsstelle in Wildeshausen aus.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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