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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Vom Winterquartier ins Sonnenlicht

17.05.2019

Wildeshausen Glaube, Liebe, Hoffnung: Das sind die Grundthemen des Bibelgartens der Wildeshauser Alexanderkirche. Deswegen finden Besucher dort ein Kreuz, ein Felsengrab und einen „auferstandenen Jesus“. Letzteres soll die Hoffnung symbolisieren, dass er wiederkommt. Viele Pflanzen haben eine biblische Bedeutung.

Pünktlich zum Ende der Eisheiligen fand am Mittwochnachmittag der „Auspflanztag“ im Garten der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde statt. Die Gärtner Klaus Stölting, Gerhard Lange, Wolfgang Jöllenbeck, Marion Vofrey und Sandra Schneider machten sich deshalb frisch ans Werk und begannen, die frostempfindlichen Pflanzen aus ihrem Winterquartier zu holen. Das Bibelgartenhaus gehört übrigens neben der Kirche zu den ältesten Gebäuden in der Kreisstadt.

„Oberbibelgärtner“ ist Klaus Stölting. Der Mann mit dem grünen Daumen nahm vor neun Jahren die Arbeit im Bibelgarten, die zeitweise stillstand, wieder auf. „Schuld am Stillstand war Vandalismus“, erzählt Stölting. Das Gewächshaus, das er zu Hause hat, reichte ihm aber wohl nicht. Die Idee, den Garten wieder auferstehen zu lassen, hatten Kirchenrat Franz Duin und Klaus Stölting.

Die Pflanzen haben die Wintermonate allesamt überlebt. Das Gewächshaus war über die Zeit mit acht Grad temperiert. Zudem waren Wandelröschen, Glockenstrauch, Sennestrauch und Co. mit Folie bedeckt und somit wunderbar isoliert. Die Beleuchtungszeit generierte eine Zeitschaltuhr. „Am Zitronenbaum sind jetzt neue Früchte dran“, freut sich Stölting. Auf manchen Pflanzen haben sich allerdings ordinäre Blattläuse breitgemacht. Deshalb müssen die Rosen, deren Blattspitzen sich kräuseln, mit Neemöl, einem biologischen Insektizid, behandelt werden.

Zu nahezu allen Pflanzen können Stölting und Lange eine biblische Geschichte erzählen. Der Sennestrauch gilt im Alten Testament als „brennender Dornenbusch“. Allerdings seien sich hier die Botaniker nicht einig, ob das denn stimme. Auch der Granatapfel wird mehrfach in der Bibel genannt.

Beim Halbwüstenbeet muss darauf geachtet werden, dass große Pflanzen nicht neben den ganz kleinen stehen. Schließlich soll das lebenswichtige Sonnenlicht nicht durch Schatten geschluckt wird.

Wer sich den fleißigen Bibelgärtnern anschließen möchte, ist jederzeit willkommen. Anmeldungen nehmen das Kirchenbüro oder Küster Wolfgang Jöllenbeck entgegen.

Niklas Grönitz Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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