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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wildeshausen auf Weg in die Steinzeit

09.04.2014

Wildeshausen Die Zukunft Wildeshausens könnte in der Steinzeit beginnen. „Die Stadt hat ein wunderbares Alleinstellungsmerkmal. Das müssen wir ausbauen und schärfen“, sagt Daniela Baron. Sie ist seit einem Jahr zuständig für das Stadtmarketing. Und in Gesprächen, Analysen und Projektsitzungen hat sie die Potenziale Wildeshausens untersucht. Ergebnis: Touristisch kann sich in der Stadt noch viel tun. „Wir haben 20 000 Besucher im Jahr, vergleichbare Städte haben im Schnitt dreimal so viel“, sagt die Expertin.

Touristen kann Wildeshausen gut gebrauchen. Sie bringen Geld, beleben die Innenstadt und schaffen Impulse für Ansiedlungen in den Bereichen Handel und Gastronomie.

Die Wildeshauser lieben ihre Stadt und schätzen die Natur und die Lage an der Hunte. Doch das, so Baron, sei zwar „sehr sympathisch“, aber eben kein Alleinstellungsmerkmal. „Flüsse haben viele Städte, Wälder und Natur in der Umgebung auch“, weiß sie. Was aber sonst niemand hat, ist ein Pestruper Gräberfeld und die damit verbundene Geschichte. „Wir müssen ein urgeschichtliches Zentrum entwickeln“, fordert denn auch Baron.

Ein paar Schilder an der Autobahn oder Wegweiser zum Gräberfeld reichen längst nicht aus. Ein urgeschichtliches Zentrum in der Stadt könne Menschen anlocken. Interessenten gäbe es genug. Baron hat auch schon eine Idee, wo so etwas realisiert werden könnte. Wenn die neue Feuerwehr auf der Pagenmarsch gebaut wird, habe man mit dem alten Gebäude ein Haus mitten am Eingang der Innenstadt. „Da kann man unheimlich viel für die Stadt mitmachen“, ist Baron überzeugt.

Ebenfalls gut für die touristische Entwicklung seien Boots- und Fahrradverleih in der Nähe. Und eine „Nacht des Wassers“ schwebt der Marketing-Expertin vor. Ein Fest mit sportlichem Charakter auf der einen und Musik in der Stadt.

Weitere Aspekte der städtischen Attraktivitätssteigerung könnten Theateraufführungen im Sommer und eine Erweiterung des historischen Rundgangs sein. Und auch Kunstgewerbe würde Wildeshausen gut zu Gesicht stehen. „Ein Handwerkerhof wäre ein echter Anziehungspunkt“, meint sie.

Noch ist die Vergangenheit aber Zukunftsmusik. Beim nächsten großen Aktionstag in der Innenstadt geht es um ein eher modernes Thema. Wellness und Gesundheit stehen beim verkaufsoffenen Sonntag am 18. Mai auf dem Programm. Kombiniert wird das mit einen Spargelfest. Und diese Mischung dürfte Wildeshausern wie Auswärtigen garantiert schmecken.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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