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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

An Alexanderkirche entsteht Halbwüste

14.03.2019

Wildeshausen Der Rosmarin blüht bereits, ebenso einige Krokusse im Bibelgarten an der Alexanderkirche. Trotz des regnerischen Wetters sind Gerhard Lange und Klaus Stölting vom Freundeskreis des Bibelgartens am Mittwochnachmittag wieder aktiv.

Stölting kümmert sich zunächst um die Pflanzen im kleinen Winterquartier, das im vergangenen Jahr errichtet wurde, um empfindliche Pflanzen wie Zitrone, Granatapfel, Olive und Myrte sicher durch den Winter zu bringen. Das Quartier befindet sich im Geräteschuppen an der Alexanderkirche und wurde auf einen Tipp vom Naturschutzbund hin errichtet – eine lohnende Investition, wie Stölting findet.

Nachdem die Exoten versorgt sind, geht es an den Außeneinsatz: Der Maulbeerbaum muss beschnitten werden und überdies stehen erste Vorbereitungen für ein anstehendes Großprojekt auf der Tagesordnung. Ein Teil des Bibelgartens wird in den nächsten Wochen in eine Halbwüste umgewandelt. Vorbild dazu sei ein Halbwüstengebiet bei Hebron, berichten die Ehrenamtlichen. Der Lehm und erste Blumenzwiebeln liegen schon bereit. Doch bevor der Lehm in den Garten eingebracht werden kann, muss Platz geschaffen werden. Lange entfernt hierfür zunächst die Pfefferminze – der Rosmarin darf bleiben. Das Erdreich wird noch nicht ausgetauscht. Meistens sind die beiden passionierten Hobbygärtner und eine Gärtnerin des „Blumenkästchens“ Wildeshausen mittwochs zwei Stunden lang in den Beeten ehrenamtlich aktiv.

Für die großen Arbeiten können sie aber vermutlich auf die Hilfe von Küster Wolfgang Jöllenbeck zählen. „Bei besonderen Einsätzen hilft der Küster meist“, lächelt Stölting – der Austausch von über einem Kubikmeter Erdreich könnte solch’ ein Einsatz sein. Auch über weitere helfende Hände würde der Freundeskreis sich freuen. „Freiwillige können mittwochs um 15 Uhr gerne kommen und anpacken“, hofft Stölting auf Unterstützer.

Er hat den Bibelgarten vor neun Jahren wiederbelebt, nachdem der ursprüngliche Garten durch Vandalismus stark beschädigt worden war. Neben den Pflanzen aus biblischen Geschichten gibt es auch die „Moin Moin“-Rose, deren Blüte die beiden Hobbygärtner bereits mit Vorfreude entgegensehen.

Stölting führt auf Anfrage über die Kirche auch gerne Gruppen durch den Garten. „Es war sogar schon eine Gruppe aus Soltau zu Besuch“, freut sich der Rentner über das große Interesse.

Die Pflanzen werden durch Spenden und gezielte Kollekten finanziert. Dazu gehöre auch die vor vier Jahren installierte Bewässerungsanlage, die besonders im vergangenen heißen Sommer gute Dienste geleistet habe.

Daniel Schumann Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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