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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Bürger- und Geschichtsverein: Stadtarchiv mit bescheidenen Zuschüssen

02.08.2019

Wildeshausen Angesichts der Vorstellung des Niedersächsischen Heimatbundes (NHB) durch Geschäftsführer Thomas Krüger drückten die beiden Vorsitzenden Bernd Oeljeschläger und Karl-August Kolhoff bei der Abhandlung der Regularien auf der Jahreshauptversammlung des Bürger- und Geschichtsvereins Wildeshausen (BGV) aufs Tempo.

Die Mitgliederentwicklung ist mit sechs Ab- und sechs Zugängen konstant. 207 Personen gehören dem Verein an.

Oeljeschläger wies auf sechs Veranstaltungen der Vortragsreihe „Geschichte im Rathaus“ hin. Dazu gehörten die Ausstellung „Das löbliche Handwerk der Töpfer“ sowie eine Exkursion mit Prof. Dr. Bernd Ulrich Hucker nach Arkeburg und zum Haus im Moor. Die Reihe beendete der Vortragsabend „Die letzte Dorfdisco“ zur Umsiedlung der Landdiskothek „Zum Sonnenstein“ ins Museumsdorf Cloppenburg. Dabei kam der Wunsch auf, Exkursionen wieder mehr in den Fokus zu rücken. Beisitzer Klaus Schultze hatte dies angeregt.

Unter dem Stichwort „Dokumentationen“ werden die Bestände „Aufderheide“, „Panschar“, Lohgerberei Benecke“, „Franke“, „Einzelhandel Meyer in Brettorf“, „Kintzel“ sowie private Objekte, Bücher und Dokumentationen geführt.

Auf gleichem Niveau seien Anfragen zur Familienkunde und Regionalgeschichte bei Eva-Maria Ameskamp und Cornelia Harms im Büro des Vereins im historischen Rathaus eingegangen. Der Archivraum (seit 2009) im Haus Burgberg ist weiter mit Mobiliar ausgestattet worden und hat im Sommer 2018 eine Luftentfeuchtungsanlage erhalten.

Der Bürger- und Geschichtsverein sei in den Medien gut präsentiert gewesen. Publikationen wie die Wildeshauser Schriften für Heimat, Geschichte & Kultur seien nachgefragt. Sie sind für Mitglieder kostenlos.

Ein Aufsatz von Eva-Maria Ameskamp für die Zeitschrift Kulturland Oldenburg (3/2018) beinhaltet den Bericht „Königin der Instrumente“.

Ferner berichtete Oelje­schläger über den Stand der Arbeiten zur Chronik-Fortführung „750 Jahre Stadtrechte“ und damit auch über den Ausblick auf 2020. Dabei sprach er die Lohgerberei Benecke an. Inzwischen haben Ernst Frost und Siegbert Schmidt den Gebäudekomplex erworben. Was daraus werden soll, ist aber weiter unklar. Der Bürger- und Geschichtsverein würde die historische Lohgerberei gerne erhalten.

Schatzmeister Herbert Wappler beleuchtete die Finanzen. Dauerbrenner bleibt die Bezuschussung der Stadt. Mit 15 000 Euro pro Jahr könnten noch nicht einmal die beiden Arbeitskräfte im Büro bezahlt werden. Oeljeschläger: „Wir arbeiten faktisch wie ein Stadtarchiv. Allerdings mit bescheidenen Mitteln.“

„Was Sie hier bewegen, ist schon eine beachtliche Menge. Weiter so“, zollte der NHB-Geschäftsführer Thomas Krüger Respekt vor der Vereinsarbeit. Großes Thema seien in diesem Zusammenhang Kreismagazine mit Lagerkapazität, um die Sammlungen mit örtlichem Bezug auch dauerhaft sichern zu können.

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