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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Neue Kirche für 300 Personen

12.08.2019

Wildeshausen Der erste Anschein trügt. Der Rohbau steht, doch an der Bleicherstraße Ecke Gerberstraße in Wildeshausen wird kein neuer Gewerbebetrieb mit Verwaltungstrakt, Lager und dahinter liegender Halle gebaut. Dort entsteht das Gemeindezentrum der freikirchlichen Christusgemeinde. Ihr Pastor ist Wladimir Krasnikow.

„Unsere Gemeinde gibt es seit acht Jahren. Wir treffen uns regelmäßig zu Gottesdiensten in der Hunteschule“, erzählt der 63-Jährige. „Dafür sind wir dem Landkreis und der Schule sehr dankbar.“ Doch inzwischen reiche der Platz dort nicht mehr aus. Begonnen habe die Gemeinde mit sieben Mitgliedern, mittlerweile seien es 50. „Bei uns wird russisch, bulgarisch und deutsch gesprochen.“ Die Gemeinde sei Mitglied im Bund Freikirchlicher Christengemeinden (BFC), ihr Bischof sitze in Schüttorf. Es gebe Partnergemeinden in Cloppenburg und Delmenhorst.

Die Christusgemeinde hat im Baugebiet „Beim Grauen Immenthun“ ein 3000 Quadratmeter großes Grundstück von der Stadt Wildeshausen gekauft. Das Gemeindezentrum ist im vorderen Teil zweigeschossig, im hinteren steht eine große Halle mit Seitentrakt. Die Halle, 15 mal 22 Meter groß, wird zur Kirche ausgebaut. „Sie bietet 300 Personen Platz“, sagt Krasnikow. Die übrigen Räume sind für die Sonntagsschule, in der Kinder von drei bis sechs, sechs bis zwölf und zwölf bis 18 Jahren in Gruppen unterrichtet werden. Es gibt einen Raum für Dolmetscher, in dem der Gottesdienst in zwei weitere Sprachen übersetzt wird. Küche, Kantine, Sanitäranlagen, Technikraum, Gästezimmer, Bibliothek und ein Raum für die sogenannte Lobpreisgruppe gehören ebenfalls zum Gemeindezentrum.

Das Erdgeschoss soll noch in diesem Jahr bezugsfertig sein, das Obergeschoss 2020. „Was wir selbst bauen können, machen wir selbst“, erklärt Krasnikow. Bis zu 15 Personen gleichzeitig würden bei Bedarf mit anpacken.

Wladimir Krasnikow hat „in seinem ersten Leben“, wie er sagt, in verschiedenen Handwerksberufen gearbeitet. Geboren in Kasachstan und getauft in einer russisch-orthodoxen Kirche, sei er in deren Tradition nicht heimisch geworden. Beruflich hat er im Kfz-, Tischlerei- und Baugewerbe gearbeitet. Seine Frau Olga ist russland-deutscher Abstammung. „In meinem ersten Leben war ich ein sündiger Mensch“, sagt Wladimir Krasnikow von sich. Zu viel Alkohol und Rauchen nennt er als Beispiele. Doch in der freikirchlichen Kirchengemeinde sei er wieder auf den rechten Pfad gekommen. „1997 war meine zweite Geburt in Jesus.“

Seit 2002 leben die Krasnikows in Wildeshausen. Zusammen mit seiner Frau besuchte er die Bibelschule des BFC, ließ sich als Pastor ausbilden. Während er die Gottesdienste leite, unterrichte Olga Krasnikow in der Sonntagsschule. Der 25. August ist für die Christusgemeinde ein besonderer Tag. Dann feiert sie ihren Gründungstag.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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