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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Spielleute melden sich per App an und ab

04.02.2019

Wildeshausen 15 Jahre ist Kevin Klauke bei der heutigen Beat & Brassband Wildeshausen dabei. Sechs Jahre davon ganz vorn als Dirigent des früheren Fanfarenzuges. Doch während der Jahreshauptversammlung des Wildeshauser Spielmannszuges am Freitagabend in der Gaststätte Peter Sander erklärte er nun zusammen mit seiner Frau Daniela seinen Rückzug. „Der Zuwachs in der Familie wird keine Zeit mehr für den Posten des Dirigenten lassen“, begründete Klauke den Schritt. Künftig wird seine Stellvertreterin Madeleine Niester die Beat & Brassband führen.

Für den Vorsitzenden des Musikzuges, Jens Kuraschinski, war das der Moment, sich bei Kevin Klauke zu bedanken und ein Präsent zu überreichen. Gleichzeitig wünschte er Nachfolgerin Madeleine Niester eine glückliche Hand und eine gute Musikauswahl.

In seinem Jahresrückblick wies Kuraschinski auf die Übungsstätte (zugleich Vereinsheim) in den Räumen im Keller der Volkshochschule (VHS) an der Wittekindstraße hin. Er bedankte sich bei der Stadt und der Nieberding-Stiftung, die die Räume mietfrei zur Verfügung stellen. Kuraschinskis Dank galt insbesondere Ehrenmitglied Hartmut Frerichs und den Mitgliedern des Stadtrates. „Ich will hoffen, dass die nächsten Jahre finanziell so ausgewogen bleiben werden und unser Domizil gesichert bleibt.“

Doch der finanzielle Sparkurs des Vereins sei zwingend strikt zu handhaben. Das zeigte auch Tambourmajor Jens Hoffmann auf. Er wies auf 50 Auftritte hin. Davon seien 20 zu Pfingsten beim Gildefest und absolviert worden. „Im Ganzen hatten wir aber vier Auftritte weniger gegenüber 2017“, stellte Hoffmann fest.

Er bemängelte dabei, dass die Spielstärke außerhalb der Pfingstauftritte bisweilen zu wünschen übrig lasse. Aus diesem Grunde musste Hoffmann im Berichtsjahr zwei Auftritte kurzfristig wegen zu geringer Beteiligung absagen. Hilfreich ist dabei die so genannte Konzertmeister-App. Sie hatte der Tambourmajor im vorletzten Jahr eingeführt. Darin können sich die Musiker an- und abmelden. Noch nicht jeder benutzt sie, aber die Mehrheit schon. „Darin ist schnell ersichtlich, mit welcher Spielstärke zu rechnen ist. Eben auch, wenn die Spielstärke nicht ausreichend ist“, so Hoffmann. „Ich bitte darum, bei allen Auftritten dabei zu sein. Sonst gehen uns irgendwann auch die Auftraggeber aus. Das Geld brauchen wir aber dringend.“

Ehrenmitglied Frerichs drückte es drastischer aus. „Wenn wir trotz Zusage nicht auftreten können, dann schadet das unserem Verein. Das geht nicht. Wer an den Auftritten neben den Gildefest-Verpflichtungen nicht teilnehmen will oder kann, muss die Konsequenzen ziehen“, forderte Frerichs. Wie im Vorjahr versprach er auch für 2019 Sponsorengelder für die Uniformen zu sammeln.

255 Mitglieder zählt der Verein. Fünf Mitglieder konnten gewonnen werden. Leider hat diese Anzahl auf 249 durch eine Bereinigung des Datenbestandes wieder reduziert. Davon sind 78 Aktive (44 im Spielmannszug, 34 in der Beat & Brassband). 167 Passive werden geführt sowie zehn Ehrenmitglieder. Drei von ihnen sind noch aktiv.

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