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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Versickerndes Wasser und marode Becken

13.08.2018

Wildeshausen Wasser, das auf ominöse Weise permanent aus dem Nichtschwimmerbecker verschwindet, Fliesen, die sich im laufenden Betrieb lösen, und ein Planschbecken, das wegen Schäden im Bodenbereich derzeit gänzlich trockengelegt ist: Das seit Jahren schwelende Thema „Sanierung des Wildeshauser Freibades“ wird am Donnerstag, 16. August, ab 18.15 Uhr den Wildeshauser Ausschuss für Stadtentwicklung, Tourismus, Sport und Kultur beschäftigen.

Die Politiker werden sich dabei auf die Empfehlungen des Arbeitskreises Krandelbad stützen. Der rät ganz klar, als erstes das technisch abgängige Nichtschwimmerbecken zu sanieren. „Hierzu wäre es denkbar, das Becken zu verkleinern und mit einer Stahl- bzw. Kunststoffwanne zu versehen“, so der Arbeitskreis. Auf den dadurch geschaffenen Freiflächen könnten Spielbereiche für Kinder und Kleinstkinder angelegt werden.

Parallel dazu prüft die Verwaltung in Betracht kommende Förderprogramme für die Sanierung. Ergebnisse können eventuell schon am Donnerstag vorgestellt werden.

Damit möglichst zu Beginn der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr ein aktuelles Gesamtbild für den erforderlichen Sanierungsbedarf des Freibads beraten werden kann, bietet die Verwaltung zudem an, die notwendigen Maßnahmen, Varianten und die voraussichtlich entstehenden Kosten zu aktualisieren.

Mit dem Sanierungsbedarf im Freibad hat sich im Vorfeld der Sitzung auch die CDU-Fraktion beschäftigt und die Örtlichkeit in Augenschein genommen. Dabei wies Badleiter Marcel Buller darauf hin, dass die gesamte technische Infrastruktur der Wasserversorgung in die Jahre gekommen sei und dringend ersetzt werden müsse, zumal es wohl bald keine Ersatzteile mehr gebe. Einige Bestandteile des Bades dürften nämlich mehr als 40 Jahre alt sein bzw. von 1977 stammen, als das neue, beheizte Freibad eröffnet wurde.

„Das Nichtschwimmerbecken muss zumindest mit verkleinerter Wasserfläche zügig wieder instand gesetzt werden“, forderte deshalb auch Angelo Lasagna. Günter Lübke ergänzte, dass eine ganzheitliche Lösung und Überplanung unter Berücksichtigung der gesamten Außenfläche notwendig sei.

Bleibt nun abzuwarten, wie die übrigen Fraktionen das Thema bewerten, zumal der Sanierungsbedarf bereits vor Jahren auf mindestens vier Millionen Euro geschätzt worden war. Damals hatte das Büro „Janßen, Bär, Partner“, das den Neubau des Hallenbades 2014 realisiert hatte, auch das Freibad genauer unter die Lupe genommen.

Uta-Maria Kramer
Wildeshausen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2703

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Krandelbad | CDU

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