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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Auf Augenhöhe mit tierischen Besuchern

12.11.2018

Wildeshausen Einen Vergleich zu 2017 könne sie nicht ziehen, sagte Imke Sievers vom Wildeshauser Stadtmarketing, organisiere sie den verkaufsoffenen Sonntag unter dem Titel „Gänsemarkt“ doch zum ersten Mal mit. Der Vergleich war angesichts des Zulaufs nicht nötig: Die Straßen der Wildeshauser Innenstadt waren am Sonntag voll. Lediglich der Einbruch der Dunkelheit und der einsetzende Regen ab 17 Uhr ließen die Besuchermengen in Wester- und Huntestraße sowie auf dem Marktplatz überschaubarer werden.

Abwechslung mit Musik

„Es war meine Intention, die Wester- und Huntestraße komplett zu bespielen“, erklärte Sievers. „Wir haben dieses Mal mehr Blumen aufgestellt und die Stände auf dem Marktplatz etwas anders platziert.“ Im Großen und Ganzen? War Sievers zufrieden. So, wie Peter Gebhardt, Pressesprecher des Handels- und Gewerbevereins (HGV), der den Gänsemarkt federführend organisiert. Gebhardt zeigte sich beeindruckt von Sievers’ Einsatz: „Ich möchte ihr im Namen des HGV unseren Dank aussprechen.“ Der Gänsemarkt sei ein wunderbarer Mix aus Vorführungen und neuen kulinarischen Anbietern. Auch von der Musik schwärmte der HGV-Sprecher – denn die sei schön abwechslungsreich.

Dazu beigetragen hat neben den Jagdhornbläsern, Schülern der Privatschule Spascher Sand sowie dem Blasorchester Wildeshausen auch Marcus Friedeberg. Der Oldenburger Musiker trat zum ersten Mal beim Gänsemarkt auf. Mit Mikrofonen, Trommel, Gitarre und Loopmaschine ausgestattet stand er in der Westerstraße unter einem Pavillon und spielte Stücke wie „Let it be“ von den Beatles oder „Lady d’Arbanville“ von Cat Stevens. Immer mal wieder blieben Menschentrauben stehen, lauschten, zückten ihre Handys. So, wie bei der DRK-Rettungshundestaffel Aurich und dem „Indian Circle“, die ebenfalls zum ersten Mal dabei waren.

Tierische Besucher

Der „Indian Circle“ schlug sein Zelt in einer Baulücke in der Huntestraße auf. Mit Tänzen und Pferdevorführungen brachte er den Besuchern die indianische Kultur näher. „Füreinander, miteinander.“ Dafür stehe diese Kultur, erklärte Abinoojii ikwe (übersetzt: Kindfrau), die mit bürgerlichem Namen Ulrike Horn heißt. Sie ritt zwischen den Vorführungen mit Showpferd „Zinto“ durch die Straßen. „Damit er auch mal Auslauf bekommt.“

Auslauf bekamen auch die Hunde der DRK-Rettungshundestaffel Aurich. In mehreren Vorführungen zeigten die Mitglieder, wie die trainieren Hunde arbeiten. „Die Leute bleiben stehen und zeigen Interesse an unserer Arbeit“, sagte Ausbilder und Staffelleiter Jens Wallenstein.

Für Vierbeiner setzt sich auch die Tierschutzgruppe (TSG) Wildeshausen ein. Um diese Arbeit finanziell weiter stemmen zu können, haben Mitglieder wieder auf dem Stellmacherplatz einen Flohmarkt organisiert. Uwe Würfel freute sich über die Resonanz – auch, wenn der Flohmarkt aufgrund des drohenden Regens kleiner ausfiel. Geschirr, Bücher, Weihnachtsdekoration: An Sachspenden für den Flohmarkt mangelt es der TSG nicht. „Aber wir freuen uns immer über Futterspenden für Tiere“, ergänzte Würfel. Und weitere Helfe seien auch immer gerngesehen.

Noch mehr tierische Besucher waren auf und in der Nähe des Marktplatzes zu finden: Schafe, Hochlandrinder, Pferde, Alpakas, Gänse – die zogen die Aufmerksamkeit besonders der jungen Besucher auf sich. Das konnte Hans-Jürgen Brandt bestätigen. Der Wildeshauser präsentierte sein niederländisches Zugpferd. Die Besucher drängten sich um „Balu“.

Laternen basteln

Dass die Tiere bei den Kindern gut ankamen, bestätigte auch Anna-Maria Grüß. Die Wildeshauserin war mit ihrer Nichte Carlotta beim Gänsemarkt. „Es ist hier schön gemacht“, fand sie. „Am Wochenende ist es sonst immer schwierig, etwas für Kinder zu finden.“ Die Fünfjährige bastelte fleißig am Stand der Musikschule Pipa-Pohl an ihrer gänseförmigen Laterne. Die konnte sie für den Abend gut gebrauchen: Der Gänsemarkt endete traditionell mit einem Laternenumzug.


Mehr Fotos gibt es unter   www.nwzonline.de/fotos 
Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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