• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Flixbus landet im Graben – sieben Verletzte
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 2 Minuten.

Unfall Auf A1 Bei Bramsche
Flixbus landet im Graben – sieben Verletzte

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

König zum Jubiläum gewünscht

21.05.2019

Wildeshausen Außenstehende, die sich den vollständigen Titel dieses Pfingstclubs auf Anhieb merken wollen, haben oft so ihre Schwierigkeiten. Wie gut, dass der „Anwärterförderkreis zur Königskompanie der Wildeshauser Schützengilde von 1403“ unter der griffigeren Abkürzung „AFK“ nicht nur flüssiger über die Lippen geht, sondern auch weitaus bekannter ist. Ist er doch sicherlich einer der ältesten aktiven Pfingstclubs in Wildeshausen.

Zu seinem 50-jährigen Bestehen schenkte er sich nicht nur eine neue Fahne mit Papagoy und AFK-Schriftzug, sondern ebenso einen Tagesausflug, zu dem auch die Partnerinnen eingeladen waren. Ebenfalls mit von der Partie: Vereinswirtin Edith Neuhaus von der „Hemelinger Bierstube“ an der Bargloyer Straße.

Der Tag startete für die fast 30 Teilnehmer mit einem gemeinsamen Frühstück im Hotel „Wildeshauser Hof“. Anschließend ging es per Bus nach Bremen zu einer Führung durchs altehrwürdige Rathaus, einem Spaziergang durch die Böttcherstraße und über die Schlachte sowie mit Verschnaufpausen in den Kultkneipen „Spitzen Gebel“ und „StäV“. Nach Kaffee und Kuchen in Bremens ältester Konditorei, dem „Café Knigge“, ging es zurück in Richtung Wildeshausen. Zwischenstopp wurde eingelegt im verwunschenen Stein- und Wassergarten der Familie Krüger in Simmerhausen. Seinen Ausklang fand der Jubiläumstag bei einem mediterranen Abendessen in der Wildeshauser Gaststätte „Al-To“.

AFK-Präsident Hermann Petermann jun. dankte dem Festausschuss, bestehend aus Ulrich Kramer, Alfred Pundt und Werner Mietzon, für die Organisation der gelungenen Jubiläumsfeier.

Die Idee zu einem „Anwärterkreis zur Königskompanie“ entstand im Jahr 1969, als eine Gruppe junger Männer sich zwar willig zeigte, am Pfingstdienstag auf den Papagoy zu schießen, sie aber die finanziellen Folgen scheute. So wurde der AFK gegründet, deren Mitglieder sich verpflichten, einen König aus ihren Reihen einmalig mit einer bestimmten Summe unter die Arme zu greifen. Eine Idee, die von Erfolg gekrönt ist: „Sechs Mitglieder sind seither als Könige hervorgegangen; der letzte 2011“, zog Hermann Petermann jun. Bilanz. Darüber hinaus hätten vier Mitglieder die Offizierslaufbahn eingeschlagen.

Petermann kündigte an, den zurzeit 19 Mitglieder zählenden Club, dem noch sechs Gründungsmitglieder angehören, verjüngen zu wollen. „Drei junge Anwärter stellen sich auf unserer Jahreshauptversammlung am Sonntag nach Kinderschützenfest vor.“ Bislang hatte sich der AFK eine Mitgliederobergenze von 20 gesetzt. Doch auch fürs diesjährige Gildefest ermunterte der Club-Präsident alle Mitglieder ohne Königstitel, erneut das Gewehr auf den Papagoy anzulegen. „Ein König zum Jubiläum wäre natürlich unser größtes Geschenk.“ Die Könige, die der AFK bisher hervorgebracht hat: Manfred Klein (1970), Karl Schulze Temming-Hanhoff (1983), Hermann Petermann sen. (1989), Hermann Petermann jun. (1997), Lutz Ertelt (2010) und Björn Köhler (2011). Die Offiziere aus dem AFK: Dieter Hellbusch, Harro Grotelüschen, Bernd Niester und Martin Posenauer.

Marén Bettmann Wardenburg / Redaktion Wardenburg
Rufen Sie mich an:
04407 9988 2730
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.