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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Die „Seele des Oldenburger Landes“ auf 66 Seiten

06.06.2018

Wildeshausen /Großenkneten Jürgen Woltmann aus Großenkneten hat in Zusammenarbeit mit dem Isensee-Verlag einen neuen Bildband „Rund um die Hunte – Vom Dümmer bis zur Weser“ herausgebracht. Auf 66 Seiten hat er dabei zahlreiche Besonderheiten des Flusses und der anliegenden Orte festgehalten – und möchte Lust auf eine „tolle Landschaft“ machen. Am Dienstag hat er in der Gilde-Buchhandlung in Wildeshausen gemeinsam mit Peter Gebhardt sowie Florian Isensee vom Isensee-Verlag das Buch vorgestellt.

„Die Hunte ist die Seele des Oldenburger Landes“, sagte Woltmann. Sie fließe durch eine ganze Reihe an Schutzgebieten und habe in der Geschichte für viele Orts- und Stadtgründungen an Übergängen der Hunte gesorgt. „Ich bin immer gerne an der Hunte gewesen“, sagte der gebürtige Celler. Auch heute noch sei die Hunte ein lebendiger Fluss.

Die Texte hat Woltmann in seinem Bildband bewusst kurz gehalten. „Ich lasse die Bilder sprechen“. So habe er versucht, alle Aspekte, die zu einem Fluss gehören, einzubringen. Eine zentrale Rolle für die Hunte nehme auch die Stadt Oldenburg ein. Woltmann: „Die Hunte hat dort einen Wandel erfahren, heute ist das Wohnen am Wasser ein großes Thema.“

Auch den an der Hunte gelegenen Orten und Städten Colnrade, Wildeshausen, Dötlingen, Ostrittrum und Hundsmühlen wird ausreichend Platz mit Bildern und kurzen Texten eingeräumt.

Für den Großenkneter ist es bereits der 13. veröffentlichte Bildband. „Den ersten habe ich 2002 noch in Schwarz-Weiß herausgebracht“, erinnerte sich Jürgen Woltmann an sein erstes Buch „Land am Jadebusen“. „Ich fand das damals aber so aufwendig und kompliziert, dass ich eigentlich gedacht habe, dass ich nie wieder ein Buch mache.“

Es dauerte nicht lange, da nahm er diese Entscheidung zurück, kaufte sich im Laufe der Jahre insgesamt sechs Digitalkameras und machte sich an seine nächsten Bildbände.

Die Landschaften und das Wasser sind dabei immer in seinen Werken zu finden. „Ich rieche das Wasser förmlich, wenn ein Fluss in der Nähe ist“, sagte der ehemalige Wassersportler. Für das Buch über die Hunte habe er etwa eineinhalb Jahre benötigt. „Ich habe mir vorher immer eine Checkliste gemacht, was ich für Bilder aufnehmen möchte. Mit der ging es dann los“, sagte er.

Nachbearbeitungsprogramme für die gemachten Bilder hat er als „sparsames Instrument“ verwendet. So wurden nur die Helligkeit, der Horizont und der Bildausschnitt im Nachhinein noch bearbeitet. „Was ich einmal mit der Kamera aufgenommen habe, ist fest in meinem Kopf verankert. Das ändere ich am Computer nicht gerne.“

Sönke Spille
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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