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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Appell des „Probe-Oberst“ verhallt

23.05.2018

Wildeshausen Der Rockappell der Wildeshauser Schützengilde am Dienstag auf der Herrlichkeit ist immer für eine Überraschung gut. Diesmal gab es eine Doublette. Spielmann Peter Petersen brachte sich als „Probe-Oberst“ ins Spiel; sein Kollege Thomas Schwoll als „Probe-Adjutant“. Von Oberst Willi Meyer als „Taugenichtse“ angekündigt, stellte der echte Adjutant des Oberst, Andreas Tangemann, die beiden Mitglieder des Spielmannszuges auf die Probe und nahm sie mit auf seine Runde beim Rockappell.

„Es hat sich eine gewisse Ruhe eingestellt“, antwortete Schaffer Andreas Müller auf die Frage von Petersen nach seinem Wohlbefinden. Der „Probe-Oberst“ lud ihn zum Mitmusizieren ein und reichte Müller ein Minibecken, um sein Rhythmusgefühl zu prüfen. Für den Anfang nicht schlecht.

Nach der Inaugenscheinnahme von Musikkorps, Spielmannszug, Wache, Schaffer und König machte Petersen schließlich Meldung beim echten Oberst, Willi Meyer. Der hielt den Probeoberst sofort auf Distanz, weil der nicht ordnungsgemäß gegrüßt hatte. Und geknutscht werden wollte er auch nicht. Den Vorstoß, den Petersen von der Wache mitgebracht hatte – eine statt drei Runden Parademarsch – ließ Oberst Meyer sofort fallen. Keine Chance. Und so marschierte die gesamte Kohorte drei Runden auf der Herrlichkeit.

Ehrungen gab es natürlich auch: Otto Böttcher (80), Präsident des Hohen Gerichts der Gilde, wurde mit dem Verdienstkreuz der Gilde geehrt – und gab gleich einen Witz zum Besten. Mit dem Goldenen Papagoy der Gilde wurde der Journalist Joachim Decker ausgezeichnet. Der 63-jährige Redakteur habe stets „positiv über die Gilde berichtet“, befand General Jens Kuraschinski. Mit dem Verdienstorden ausgezeichnet wurden Major Manfred Heinrichs, der den Zukunftsausschuss der Gilde leitet und Oberleutnant Hergen Stolle, der sich unter anderem um den historischen Kunst- und Handwerkermarkt verdient gemacht hat.

Ein Trompetensolo erklang, als Ingo Poth, Dirigent des Musikkorps Wittekind, vom General den Verdienstorden angesteckt bekam. Der 53-jährige Musiker ist seit 25 Jahren Musikalischer Leiter des Musikkorps. Den Verdienstorden erhielten auch die Brüder Heiner, Volker und Bernd Schröder, Ludger Keller und Ulrich Kramer für ihr großes Engagement.

Nach den Beförderungen wurden 91 neue Rekruten von General Kuraschinski feierlich an der Fahne verpflichtet.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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