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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Holocaust: „Die Erinnerung darf nicht enden“

27.01.2018

Wildeshausen „Die Erinnerung darf nicht enden. Sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“ Mit diesen Worten erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum zentralen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Daran erinnerte Wildeshausens stellvertretender Bürgermeister Wolfgang Däubler am Freitagvormittag bei der Gedenkfeier für die Wildeshauser Juden, die Opfer des Holocausts wurden.

Rund 80 Gäste, darunter viele Schüler, hatten sich zusammen mit Vertretern des Jüdischen Landesverbands und der Stadt Wildeshausen auf dem jüdischen Friedhof eingefunden.

Däubler erinnerte an die „grauenvollen Bilder, die um die Welt gingen, nachdem sowjetische Truppen am 27. Januar 1945 – vor jetzt 73 Jahren – die Vernichtungslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau befreit hatten.“ So etwas dürfe sich niemals wiederholen.

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Der Meinung, nach so vielen Jahren müsse es langsam genug sein mit der ritualisierten Erinnerungskultur, setzte Däubler ein entschiedenes Nein entgegen. In Zeiten von AfD, Neonazis, rechter Hetzpropaganda und Gewalttaten müsse entschiedener denn je jedwegliche Form des Rechtspopulismus und Faschismus bekämpft werden. Dabei helfe die Erinnerung an jene Menschen, die Opfer von Intoleranz und Rassismus geworden seien. Däublers besonderer Dank galt den Realschülern, die den Gedenktag zusammen mit ihren Lehrern gestaltet hatten.

An den Realschülern war es anschließend auch, die Namen der ermordeten Wildeshauser Juden vorzulesen. „Damit geben wir diesen ganz normalen Wildeshausern ein Stück ihrer Würde zurück“, lobte die Vizepräsidentin des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Marina Jalowaja.

Mit Gebeten von Ari Eisel und Bodo Riethmüller von der Jüdischen Gemeinde in Oldenburg sowie einer Kranzniederlegung für die Opfer endete die Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof. Danach ging es weiter in die Realschule zur Ausstellung „Widerstand und Flucht – Persönlichkeiten und besondere Ereignisse“.

Uta-Maria Kramer Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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