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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Schön leuchtet der Morgenstern

11.12.2017

Wildeshausen Ganz im Zeichen des musikalischen Hochgenusses stand das zweite Adventswochenende in der Kreisstadt Wildeshausen. Während am Freitagabend der Auftritt von Otto Sauter (Trompete) und Christian Schmitt (Orgel) in der Alexanderkirche beim Benefizkonzert zugunsten des Orgelneubaus in der Alexanderkirche für volle Sitzbänke sorgte, war tags darauf das Ensemble „Neo Barock“ im Saal der Kreismusikschule am Abend zu Gast.

Hochkarätige Konzerte

Zwei hochkarätige Konzertveranstaltungen, die sich zum „Barock-Wochenende zum Advent“ vereinten und eine hohe Anzahl von Freunden klassischer und kirchlicher Musik auf die Beine brachte.

Pastor Markus Löwe hob am Freitagabend das Engagement von Holger Rinne hervor, der die Idee zum vorweihnachtlichen Konzert in der Alexanderkirche hatte und Otto Sauter sowie Christian Schmitt für den Abend gewinnen konnte.

„Ein besonderer Abend für uns alle vor dem Gesamtkunstwerk Alexanderkirche“, so Löwe. Mit dem Konzert stoße man nicht nur an die 600 000 Euro Marke auf dem Spendenkonto für die Erneuerung der Kirchenorgel und Freilegung der Rosette an der jetzigen Empore, sondern erfahre auch das Können eines der besten Trompeter und eines Echo-Preisträgers in Wildeshausen.

Gleichzeitig erinnerte Löwe an Schüler Sauters wie Holger Becker, der am Heiligabend in der Christvesper in der Alexanderkirche mit seinem Trompetenspiel zu brillieren weiß. Dem Konzert wohnten neben dem amtierenden Bürgermeister Jens Kuraschinski auch seine Vorgänger Manfred Rollié, Franz Duin und Kian Shahidi im nahezu voll besetzten altehrwürdigen Kirchenschiff bei.

Am Samstagabend lud der Kulturkreis Wildeshausen dann in die Kreismusikschule ein. Unter der Überschrift „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ unterhielt hier das Ensemble „NeoBarock“ mit einem festlichen Programm. In Fachkreisen gilt das Quartett als angesagt und hat bereits den begehrten Echo Klassik, wie auch Christian Schmitt, als Auszeichnung erhalten.

Virtuose Intensität

In seiner Begrüßung hob Horst Strömer für den Kulturkreis den Sachverstand und die hohe Akribie des Ensembles hervor. Mit Spielfreude, klanglicher Homogenität und virtuoser Intensität transpotiere die Formation Neo Barock die fesselnde Musik der Vergangenheit ins Hier und Jetzt, betonte Strömer.

Volker Möller (Violine), Maren Ries (Violine), Ariane Spiegel (Violoncello) und Stanislav Gres (Cembalo), der im Ensemble für Rossella Policardo auftrat, überzeugten mit Werken von Georg Friedrich Händel, Heinrich Ignaz Franz Biber, Johann Heinrich Schmelzer, Antonio Vivaldi und Guiseppe Valentini und stimmten mit den festlichen Werken feierlich und anspruchsvoll zugleich auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

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