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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Nachdenklicher Orang-Utan und ein brennender Erdball

05.09.2019

Wildeshausen Das Bekenntnis ist eindeutig: „Kunst muss mehr sein als bunte Flecken, die zum Sofa passen“, sagt die Kunsthistorikerin Magdalena Jendsen-Vonsien, Leiterin der Malwerkstatt Delmenhorst e.V. Daher sei es auch Aufgabe der Kunst und besonders der Malerei, die negativen Veränderungen des Klimas und der Umwelt aufzuzeigen und den Finger in die Wunde zu legen.

Ein Ergebnis des künstlerischen Schaffens ist eine Schau unter dem Titel „Klima, Kunst und andere Katastrophen“, die bis Freitag, 27. September, im Foyer des Kreishauses in Wildeshausen zu sehen ist. Die Ausstellung wurde am Dienstag von Landrat Carsten Harings und der Klimaschutzbeauftragten des Landkreises, Manuela Schöne, und ihrem Team im Beisein der Künstlerinnen und Künstler sowie von Vertretern aus Politik und Verwaltung eröffnet.

Er hoffe, dass die Bilder möglichst viele zum Nachdenken bewegen würden, erklärte der Landrat. Und er lobte die hohe Qualität: „Das sind tolle Werke, aber keine Katastrophen.“

So zeigt eines der 35 Bilder im Foyer einen Orang-Utan, gemalt von Renate Marksfeld, der sich an den Kopf fasst. An einem seidenen Faden hängt ein bis zur Hälfte brennender Erdball, den Ursula Gabel auf die Leinwand gebracht hat. Und außer Balance geraten ist die Erde bei dem Werk von Andrea Noster. Das Pendel schlägt zugunsten von Industrie und Müll – und zulasten der Polarkappen aus. „Wir haben es in der Hand“, so der prägnante Titel.

Die Ausstellung wurde bereits im Rathaus Ganderkesee, im Kleinen Haus in Delmenhorst und in der BEGU-Lemwerder präsentiert. Das Atelier der Malwerkstatt befindet sich im Jute Center in Delmenhorst. An fünf Tagen in der Woche wird hier vormittags und nachmittags in lockerer Atmosphäre gemalt, berichtete Jendsen-Vonsien. Inzwischen gehören mehr als 50 Aktive der Künstlergruppe aus der Nachbarstadt an.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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