• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Band soll zum Jubiläum wiederkommen

15.08.2017

Wildeshausen Dixieland, Swing und Blues dominierten am Samstagabend den Sound im Rathaussaal in Wildeshausen: Die Band Papa Joe’s Jazzmen – echte „kölsche Originale“ – waren der Einladung der Jazzfreunde Wildeshausen gefolgt. Jörg Skrzippek, Vorsitzender der Jazzfreunde, war die Musikgruppe – die auch als „Kölns älteste Boygroup“ bezeichnet wird – empfohlen worden. „Sie sind eine Institution in Köln“, sagte er. Entsprechend groß war das Interesse. Der Rathaussaal war fast voll besetzt, als Papa Joe’s Jazzmen die Bühne betraten.

Bandleiter Didi Zander führte auf unterhaltsame Art mit typisch Kölner-Dialekt durch den Abend und sorgte mit kleinen Anekdoten und lockeren Sprüchen für gute Stimmung. Da er aus gesundheitlichen Gründen etwas kürzer treten musste, hatte die Gruppe für ihren Auftritt noch den Trompeter Bernie Schwanitz ins Boot geholt.

Mit einer Mischung aus lebendigem Dixieland, mitreißendem Swing und Blues – mal melancholisch, mal Up-Tempo – unterhielten Papa Joe’s Jazzmen die Zuhörer. Von Klassikern wie „What a Wonderful World“, „Mr. Sandman“ und „Honeysuckle Rose“ über Musical-Themen bis zu einer deutschen Version von „Ain’t She Sweet“ zeigten die Künstler ein breites Repertoire.

Fast zweieinhalb Stunden bewiesen die Musiker eindrucksvoll ihr Können an den Instrumenten und im Gesang. Nach der Zugabe („Ice Cream“) verabschiedeten die Wildeshauser die Band mit begeistertem Applaus.

Die im Jahr 1985 in Papa Joe’s Jazzlokal „Em Streckstrump“ in Köln gegründete Band – das sind Didi Zander (Trompete/Gesang), Klaus Wegener (Klarinette/Saxofon/Gesang), Wiel Derix (Posaune/Gesang), Klaus Diemer (Banjo/Gitarre), Reiner Polz (Schlagzeug/Gesang) und Max Schaaf (Kontrabass). Ob ein Unterschied zwischen dem Publikum in Köln und in Wildeshausen festzustellen sei? Schlagzeuger Polz schüttelt den Kopf. „Jazzfans sind überall nette Leute.“ Die Jazzmen kämen gerne in den Norden. Zusätzlich spielen sie alle 14 Tage in der Kölner Altstadt im „Streckstrump“ auf.

Ein bestimmtes Lied, das sie besonders gerne spielten, hätten sie nicht, je nach Zuhörern könnten sie ihr Repertoire flexibel anpassen. „Ice Cream“ käme aber immer gut an, so Polz.

Noch sind keine weiteren Konzerte in Wildeshausen geplant, „wir lassen uns aber gerne einladen“, erklärte Polz mit einem Lächeln. Skrzippek äußerte bei der Verabschiedung der Musiker den Wunsch, diese im Jubiläumsjahr 2019 erneut in Wildeshausen begrüßen zu dürfen.

Neele Körner Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2003
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.