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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Bleibende Spuren hinterlassen

22.01.2019

Wildeshausen „3 aus 30“ hieß das Projekt. Das Publikum in fünf Konzerten konnte die gespielten Werke unmittelbar vor Konzertbeginn auswählen. So feierte das Mandelring Quartett 2013 seinen 30. Geburtstag. Diese Wahl hatten die Zuhörer am Sonntagabend im Saal der Musikschule im Wildeshausen nicht. Aber dafür konnten sie eine Wiederbegegnung mit dem international anerkannten Quartett genießen.

Werner Stommel, Vorsitzender des Kulturkreises, wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass es genau das Jahr 2013 war, als Sebastian Schmidt, Nanette Schmidt (beide Violine), Andreas Willwohl (Viola) und Bernhard Schmidt (Violoncello) ihren musikalischen Stempel in der Klassikszene der Stadt hinterließen. Heute zählt das Streichquartett zu den sechs besten der Welt. Konzertreisen führen das Ensemble in internationale Musikzentren wie Wien, Paris, London, Madrid, New York, Los Angeles und Vancouver. Aber auch Aufritte in Mittel- und Südamerika, in den Nahen Osten und in Asien bereichern den Konzertkalender.

Auch bei ihrem zweiten Konzert in der Kreisstadt hinterließen die Musiker Spuren.

Gleich zum Auftakt mit Ludwig van Beethovens (1770-1827) Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2 setzte das Quartett ein Ausrufezeichen hinter die vier Sätze.

Aber ein weiterer musikalischer Leckerbissen sollte noch folgen. Mit dem Mandelring Quartett war auch Roland Glassl nach Wildeshausen gekommen. Glassl trat früher als Bratscher (1999-2015) mit dem Quartett auf. Er sorgte für den homogenen Klang. Ein Wiedersehen mit ihm gab vor allem im Quintett für zwei Violinen, zwei Bratschen und Vioncello B-Dur, op.87 von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) im Verlaufe des Konzertabends einen besonderen Rahmen.

Nach der Pause brachten die Musiker das Quintett G-Dur, op 111 von Johannes Brahms zur Aufführung. Damit konnte an diesem Konzertabend der Eindruck verstärkt werden, die Creme de la Creme der Streicherquartetts auf der Bühne vor sich zu haben. Schade war allerdings der überschaubare Zuspruch des Publikums.

Wer wollte, konnte in der Pause und nach dem Konzert die außergewöhnliche Qualität und das breite Repertoire des Ensembles per CD mit nach Hause nehmen. Zu hören sind die Einspielungen sämtlicher Schostakowitsch-Quartette, die von namhaften Kritikern als Referenzaufnahmen angesehen werden. Hohe Anerkennung genießen aber auch die Aufnahmen der gesamten Kammermusik für Streicher von Mendelssohn. Neueste preisgekrönte CD ist die Gesamteinspielung der Streicherkammermusik von Brahms. Als aktuelles Projekt beschäftigt sich das Quartett mit der Aufnahme französischer Streichquartette.

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