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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Musikalisch durch vier Jahrhunderte

22.10.2018

Wildeshausen Immer, wenn die Sänger des Hertford Choral Society Chors aus Hertford in die Partnerstadt Wildeshausen reisen, dann ist das nicht nur ein inniger Moment des Wiedersehens, sondern zugleich auch ein besonderes musikalisches Ereignis.

So ist es auch am Samstagabend in der Alexanderkirche Wildeshausen beim „Festlichen Chor- und Orchesterkonzert“ gewesen. Dazu konnte Kantor Ralf Grössler die britischen Gäste vor knapp 200 Zuhörern in der alten Stiftskirche begrüßen.

„Es ist 26 Jahre her, dass wir den ersten Besuch in Hertford hatten“, erinnerte sich Grössler. „Alle zwei Jahren treffen wir uns, und so soll es auch in Zukunft sein.“ Den Gegenbesuchstermin der Wildeshauser im Jahr 2020 habe man schon am Vorabend bei einer gemeinsamen Feier festgemacht.

Besonders erwähnte Grössler das Liedgedicht von Derek Harrison, der die HCS-Singers leitete. „Sinngemäß ging es darum, dass Merkel und May doch einmal im Duett singen sollten, dann würde manches einfacher zu lösen sein.“ Der Beifall aus den Zuschauerrängen war deutlich. Gemeint war natürlich der Brexit.

Nach den Worten „sprach“ die Musik. Gemeinsam gaben die Mitglieder der Hertford Choral Society mit Derek Harrison und der Laudatechor mit Mitgliedern der Kantorei, des Gospelchors und des Jugendchores der Alexanderkirche, dirigiert von Ralf Grössler, ein Konzert, das sich mit Werken aus vier Jahrhunderten beschäftigte.

Gemeinsam gesungen

90 Sängerinnen und Sänger nebst einem kleinen Orchester mit Musikern aus dem Umland bildeten dazu auch optisch einen imposanten Rahmen. Auftakt bildete die Kantate 140 (Choräle Nr. 1, 4, 7) von Johann Sebastian Bach.

Die Hertford Choral Society hatte im Anschluss das „Ave Verum“ (John Duggan), „Rise up my love“ (James Healey Willan), „Thou knowest Lord“ (Henry Pruxell) und „God is gone up“ (William Croft) im Programm.

Der Laudatechor hatte die „Kyrie“ von Johann Kalliwoda, das Gloria aus dem Weihnachtsoratorium (Camille Saint-Saeins), „Der Herr ist mein Hirte“ (Bob Chilcott) und Salmo 150 (Ernani Aguiar) ausgewählt.

In die Pause verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger mit dem „Ave verum corpus“ von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Vivaldis „Cloria in D“.

Mit Georg Friedrichs Händel „Let thy hand be strengthened“ (Coronation Anthem No. II) und jeweils vier besonders ausgesuchten Werken, vorgetragen von der Hertford-Choral-Society beziehungsweise dem Laudatechor, beschlossen Gastgeber und Gäste gemeinsam mit Felix Mendelssohn-Bartholdy (Verleih uns Frieden gnädiglich) und Händels „Halleluja“ aus dem Messias.

Von Violine bis Oboe

Als Musiker wirkten Christiane George, Silke Mundt-Küster, Birgit Gerke (Violine 1), Antje Kidler, Andreas Jacob, Agnes Scheffler (Violine 2) , Sigrun Hägele, Anton Rusnak (Viola), Stefanie Lampe-Mutnjakovic, Ulrike Baldenius (Violoncello), Daniel Tolsdorf (Kontrabass), Keiko Yamazaki (Oboe 1), Florian Helm (Oboe 2) und an den Pauken und Vibraphon Dagmar Grössler-Romann mit.

Die Gesamtleitung lag in den Händen von Derek Harrison und Ralf Grössler.

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Laudatechor

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