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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Mit Fantasie Fanatikern auf den Fersen

28.10.2019

Wildeshausen Wissen Sie, wo sich auf dem Stellmacherplatz in Wildeshausen Sechsecke befinden? „Die fallen nicht sofort auf“, weiß Christiane Knepel. Auffallen könnten sie aber Teilnehmern des Krimispaziergangs „Der Totenschädel von Wildeshausen“. Gemeinsam mit Raymund Koch hat die Dötlingerin den Spaziergang zusammengestellt – der unter anderem auch zum Stellmacherplatz führt.

Ortskenntnis nicht nötig

„Stadt - Land - Spiel“ heißt die kleine Firma von Knepel und Koch: Vor mehreren Monaten hatten sie einen ersten Krimispaziergang, „Tabea Thaler – Der Geist von Dötlingen“, für die Gemeinde Dötlingen erstellt. Vier Monate haben Knepel und Koch nun gebraucht, um den Krimispaziergang für die Wittekindstadt zusammenzustellen.

Ein Euro für den „Grünen Planeten“

Das Heft zum Krimispaziergang „Der Totenschädel von Wildeshausen“ gibt es zum Preis von 13 Euro in der Wildeshauser Gaststätte Brasserie, im Büro des Verkehrsvereins, im Restaurant Ratskeller, im Ristorante Al-To sowie in der Buchhandlung Bökers am Markt zu kaufen.

Jeweils ein Euro davon geht an den Verein Grüner Planet, der sich in Wildeshausen für die Umwelt einsetzt.

Die Teilnehmer kaufen sich das Heft (siehe Infobox), lesen darin die Geschichte und versuchen, die darin gestellten Aufgaben zu lösen. Zur Orientierung ist auf zwei Seiten eine Karte der Stadt abgedruckt. „Man muss Wildeshausen nicht kennen, um die Aufgaben lösen zu können“, erklärt Raymund Koch. Die Spieler bewegen sich zwischen Stadtwall, Burgwiese, Alexanderkirche und Stellmacherplatz.

Um zu verstehen, was es mit dem „Totenschädel von Wildeshausen“ auf sich hat, müssen die Krimispaziergänger mehrere Jahrhunderte zurückgehen: Graf Waltbert aus Sachsen hatte die Gebeine des heiligen Märtyrers Alexander von Rom nach Wildeshausen überführt – das dürfte dem Geschichtskenner bekannt sein. Im 30-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert sollen die Gebeine laut Erzählungen angeblich in der Hunte gelandet sein, recherchierte Knepel. Ab da setzt die Fantasie von Knepel und Koch ein.

Fünf Brüder des gefürchteten fanatischen Geheimbundes des Crudelis-Ordens konnten aus dem Fluss den Totenschädel des Alexander retten. Sie brachten ihn an einen sicheren, geheimen Ort – aber der Totenschädel geriet in den Wirren des Krieges in Vergessenheit. Heute versuchen Abgesandte des mittlerweile verbotenen Ordens, den versteckten Schädel zu entwenden. Dies gilt es zu verhindern. Fragen müssen beantwortet und Botschaften entschlüsselt werden.

Ab neun Jahre

So viel können Knepel und Koch schon einmal verraten: „Man kann nicht verlieren.“ Dafür gibt es aber 45 verschiedene Möglichkeiten, ans Ziel zu kommen. Rund zwei Stunden dauere es, alle Aufgaben zu lösen, sagen die beiden. Sie sprechen aus Praxiserfahrung: Mehrere Teilnehmer haben insgesamt vier Testläufe absolviert. „Wir haben sie vom Marktplatz aus losgeschickt und die Zeit gestoppt. Und wir mussten jedes Mal neue Teilnehmer für die Testläufe finden“, erinnert sich Raymund Koch.

„Alleine könnten Jugendliche ab 13 Jahren die Aufgaben lösen. In Gruppen lassen sich Kinder ab neun Jahre problemlos einbinden“, sagt Knepel. Wer trotzdem mal Hilfe braucht, kann mithilfe einer App auf dem Handy einen im Heft abgedruckten QR-Code abscannen – anschließend erscheint die Lösung auf dem Bildschirm.

Für alle Leserinnen und Leser, die jetzt über die Sechsecke auf dem Stellmacherplatz grübeln: Sie haben etwas mit dem Pflasterbild „Stadt und Land“ zu tun...

Mehr Infos gibt es unter


     www.stadt-land-spiel.de 
Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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