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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kultur: Berlinickes Lebenswerk als Buchprojekt posthum

01.07.2020

Wildeshausen Mit einem Buchprojekt posthum will der Landkreis Oldenburg das Lebenswerk des verstorbenen Wildeshauser Künstlers Hartmut Berlinicke würdigen. Der Schul- und Kulturausschuss des Kreises stimmte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür, das Projekt „Viertes Werkverzeichnis Hartmut R. Berlinicke“ zu realisieren.

Die Idee für diese besondere Ehrung war im Ausschuss entstanden. Berlinicke (1942 - 2018) hat während seines Lebens eine große Anzahl von Werken, insbesondere Farbradierungen, geschaffen. Er hat an einer Vielzahl von Ausstellungen im In- und Ausland mitgewirkt, unter anderem auch mehrfach im Kreishaus. Am Gymnasium Wildeshausen war er als Religionspädagoge tätig und betrieb – gemeinsam mit seiner Frau – fast 50 Jahre eine Galerie in der Kreisstadt.

„Da der Künstler selbst drei Werkverzeichnisse herausgegeben hat, soll nunmehr ein viertes und abschließendes Werkverzeichnis erstellt werden“, hatte die Verwaltung ihr Vorhaben in der Sitzungsunterlage vorgestellt. Neben der Darstellung der noch nicht dokumentierten Werke bis zu Berlinickes Tod im März 2018 sollen darin auch Weggefährten des Künstlers zu Wort kommen. Es ist geplant, das Buch im Frühjahr des kommenden Jahres herauszugeben und zu diesem Anlass auch eine Gedenkausstellung, etwa im Kreishaus, stattfinden zu lassen.

Nach Vorgesprächen mit verschiedenen Verlagsvertretern liegt der Kreisverwaltung laut eigenen Angaben ein Angebot des Oldenburger Verlages Isensee vor, das sich auf rund 8000 Euro beläuft. Danach ist eine Gesamtauflage von insgesamt 600 Exemplaren vorgesehen. Die Kreisverwaltung soll die Hälfte erhalten und will sie bei gegebenen Anlässen als Geschenk nutzen. Die weiteren Bücher werden vom Verlag im Buchhandel vertrieben.

Die Finanzierung des Projektes soll über diverse Förderer erfolgen. Auch der Landkreis will sich finanziell beteiligen. Sollte über die Buchverkäufe ein Erlös generiert werden, so soll dieser einem gemeinnützigen Zweck zugute kommen.

Die Ausschussmitglieder zeigten sich von den Planungen der Kreisverwaltung angetan. „Es ist eine schöne Ehrung“, sagte Hannelore Hunter-Roßmann (SPD). Dem stimmten auch die anderen Parteien zu.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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