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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kultur: Kreis schließt sich mit Plattdeutschem

25.11.2019

Wildeshausen Ein überaus positives Fazit haben der Vorsitzende des Kulturkreises Wildeshausen, Werner Stommel, und sein Stellvertreter Horst Strömer zur Premiere der Lesereihe „Ringlesung im November“ gezogen. Zwar war die Publikumsresonanz beim vierten und letzten Vortragsabend im Saal der Kreismusikschule überschaubar. Doch der „Versuchsballon“ sei nicht geplatzt, meinte beide. Zwei Vorträge seien ausverkauft gewesen, bilanzierte Stommel. Und Strömer ergänzte: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch im nächsten Jahr im November zu einer ähnlichen Vortragsreihe einzuladen.“

Robert Rauh hatte mit seinen Auftakt zum Thema „Fontanes Frauen“ und „Fünf Orte, fünf Schicksale, fünf Geschichten“ im Trauzimmer des Rathauses für volle Zuhörerränge gesorgt. Ebenso gut besucht war die Lesung mit Kolja Mensing in der Galerie. René Schack las in der Gilde-Buchhandlung vor Kindern.

Bei der Abschlussveranstaltung am Samstag stand „Plattdüütsch Lääsen“ auf dem Programm. Die beiden Pädagoginnen Renate Blauth und Annika Blanke trugen dazu aus ihren Werken vor. Für den Rahmen sorgten Gymnasiallehrer Johann Strudthoff als Moderator sowie Vorträge von erfolgreichen jugendlichen Teilnehmern des „Plattdüütsch Lääswettstriets“.

Annika Blanke und Renate Blauth haben einen engagierten Einsatz für ihre norddeutsche Heimatsprache gemeinsam. Blauth veröffentlichte im Geestverlag ihre Bücher „Tauflaogen“, „Glück häff väle Gesichter“, „Wilder Wermut“ und „Späte Spuren“. Nachdenklichkeit und Glück sind ihre Themen. Neben ihrem Einsatz für das Plattdeutsche arbeitet die Autorin auch ihr Schicksal in der Kriegs- und Nachkriegszeit auf.

Auch Lehrerin Blanke ist in Wildeshausen nicht unbekannt. Im Lektora-Verlag erschienen nach einigen Anthologien und Zeitschriftenbeiträgen vor sieben Jahren ihr humoriger Roman „Born: Toulouse“ und 2017 der Erzählband „Neulich war gestern noch heute“. Die Oldenburgerin gilt als Wortakrobatin und Meisterin des plattdeutschen „Poetry Slam“.

Anna Möllmann (Klassenstufe 6), Hendrik Hellmer und Klaas Müller (8. Klasse) sind drei erfolgreiche Teilnehmer des „Plattdüütsch Lääswettstriets“. Der Wettbewerb wird von der Oldenburgischen Landschaft organisiert und alle zwei Jahre auf Klassen- und Schulebene sowie als Kreis-, Bezirks- und Landesentscheid ausgeschrieben. Die letzte Kulturkreis-Ringlesung hätte durchaus etwas mehr Beachtung verdient gehabt.

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