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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Weltreise mit witzig-festlichen Momenten

02.01.2018

Wildeshausen Das Motto des Konzertes hat sich aus dem eigenen Erleben ergeben. Der Kantor der evangelisch-lutherischen Gemeinde Wildeshausen, Ralf Grössler, ist im Jahr des Reformationsjubiläums viel gereist, vorrangig zu den Zielen Wittenberg und Berlin, wie er am Sonntagabend verriet. Beim traditionellen Silvesterkonzert schlug er den Bogen allerdings wesentlich größer – und zwar rund um den Globus. „In 80 Takten rund um die Welt“ ging es beim musikalischen Jahresrückblick mit Liedern und Musik, der mit seiner festlich-romantisch-meditativen Stimmung für viele längst unverzichtbarer Teil des Silvesterabends ist.

Mit rund 300 Gästen war das Gotteshaus sehr gut besucht. Das rund 75-minütige Konzert war eine Familienproduktion. Es traten auf: Ralf Grössler, (Klavier, Orgel, Gesang), Ehefrau Dagmar Grössler-Romann (Vibraphon, Pauken) sowie die Kinder Ylva (Erzählerin und Gesang) und Yngve (Schlagzeug). Grössler freute sich über den großen Zuspruch: „Volle Kirche: Das ist eine gesetzte Größe am 31. Dezember“, lud er schon für 2018 zum nächsten Silvesterkonzert an.

Mit Instrumentalstücken von Vivaldi und Nouret begann in Italien und Frankreich der Abschied von 2017. Beim afrikanischen Spiritual „Go, tell it on the Mountain“ nahm das Publikum das Mitsingangebot eher zögerlich an.

Unter „Indien und überall“ verbarg sich das wohl textlich schrägste Lied des Abends, „Heiden“, angelehnt an „Männer“ von Herbert Grönemeyer. „Ich bin so groß geworden, da gab es nur zwei Sorten: Christen und Heiden“, sagte Grössler über ein längst verschwundenes Religionsverständnis.

Der amerikanische Beitrag bedeutete zugleich einen kleinen Umbau. Mit großformatigen Fotos auf einer Leinwand untermalt, präsentierten Vater und Tochter Grössler die Geschichte „Geheimnisvoller Besuch im Winterwald“ der Amerikaner Carl R. Sams III und Jean Stoick. Bei „Kinder an die Macht“ hatte Sohn Yngve seine Premiere am Schlagzeug vor einem derart großen Publikum.

Ein deutscher Beitrag war von Ralf Grössler selber. Er hatte ihn zu einem 50. Geburtstag geschrieben. „Das Lied vom Uhu“ drehte sich aber nicht um den Vogel, sondern um die „Unter hundert“, die aber mindestens 50 sind. Die Frage, ob jemand der Zuhörer dieses Jahr 50 geworden sei, blieb zwar ohne Resonanz, der Spaß am Geburtstagssong war gleichwohl groß. Das galt auch für die Geschichte vom Christkind beim Finanzamt, von Grössler-Romann vorgetragen.

Die Zugabe war wie immer: der Abendsegen aus „Hänsel und Gretel“.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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