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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Von Männchen auf Motoren und klingenden Herzen

11.06.2019

Wildeshausen Kling, klong, klong. Die Herzen aus Edelstahl stoßen am Stand von Helga Lindemann leicht aneinander. Und immer, wenn die „Frau vom Dümmer“, wie sie sich selbst nennt, eines der Herzen ihren Kunden zeigt, gerät die Reihe im wohltemperierte Schwingungen. „Ich bin bereits zum zweiten Mal hier beim Gildefest“, erzählt Lindemann. Die glänzenden Herzen sind bei Kundinnen vor allem als Deko für Türen und Fenster gefragt.

Zahlreiche Aussteller hatten sich auch in diesem Jahr wieder am Pfingstsonntag in der Westerstraße eingefunden. Am Montag war die Zahl der Stände geringer. Beim Kunst- und Handwerkermarkt im Rahmen des Gildefestes verkauften sie ihre Waren und informierten über ihr Handwerk. So etwa Steinmetz Benny Wiegand aus Bassum, der mit Hammer und Meißel eine Obstschale gestaltete. Gern erklärte er den Passanten, wie sich Wachsreste im Stein verwerten lassen. Gefragt seien steinerne Vogeltränken. Frischen Duft versprühten die Seifen, die Sabine Bolduan und ihre Mutter Ursula Behrendt anboten. Duftende Blumen gab es auch an einem Stand auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Bereits im achten Jahr hatte Alexandra Winter aus Heinefelde ihren Stand aufgebaut. Sie bot unter anderem selbst genähte Michel-Mützen und Shirts für kleine Kinder an. Wer es eine Nummer größer haben wollte, war bei Hobby-Handwerkerin Ursula Hintz aus Ganderkesee richtig, die ihre große Kollektion selbst entworfener Hüte mitgebracht hatte; einige sogar aus Seidenkrawatten gefertigt. Kathrin Raetz ließ sich nicht lange bitten und probierte mehrere Modelle aus. Die Greifswalderin und ihre Mutter Ursula sind im Nordwesten mit dem Wohnmobil unterwegs. Der Stopp in Wildeshausen habe sich gelohnt.

Das neueste Gildemännchen, ein Spielmann mit Pauke, hatten Uwe Dölemeyer und Gerrit Finke vom Pfingstclub „Amtsbrüder“ mitgebracht. Auch andere Figuren aus der Werkstatt von Siegfried Werner aus Seiffen waren begehrt. Vereinsmitglieder der „Oll’n Handwarkers ut Worphusen“ waren natürlich wieder vertreten; so Drechsler Ralph Bröker, der Pfeffermühle und Schalen aus Holz anbot, oder Fischer Ahmed Ourdi, dem Anna (7) über die Schulter guckte, als er frisch geräucherte Forellen aus dem Ofen zog. Mit einem Stand war auch die Hunteschule präsent. Die Jugendlichen hatten unter anderen Teelichter und Insektenhotels gefertigt. „Topflappen sind unsere Bestseller“, sagte Julia (14). Es gab Honig von Torsten Iverssen. Die Bewohner von Gut Sannum hatten mit Metaller Siebelt Lengert aus Metallspänen, Lochblechen und dem Motor eines alten Kompressors Skulpturen gebaut. „Ich komme jedes Jahr gern hierher“, sagte Hilde Lankenau aus Wardenburg. Auch für Marion und Dirk Johannes aus Bühren, die mit Sohn Deik (10) unterwegs waren, ist der Handwerkermarkt ein Muss. Für zusätzliche Unterhaltung sorgten die jungen Tänzerinnen des SC Wildeshausen.


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Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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