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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wirtschaft: Großes Kino zum Jubiläum

02.11.2017

Wildeshausen /Landkreis Zu einem großen Kinoabend gehören mehr als warmes Popcorn und bequeme Sessel. Das weiß auch Hans-Werner Aschoff, seit 25 Jahren Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WLO) des Landkreises Oldenburg. Gemeinsam mit seinem Team hatte er bei der besonderen Aufführung am Mittwochabend im Wildeshauser Lili-Servicekino vor allem für eine illustre Schar gut gelaunter Akteure gesorgt.

In dem Lichtspielhaus feierten rund 120 geladene Gäste das 50-jährige Bestehen der WLO. Sie wurden bereits am Eingang von Platzeinweiser Steffen Fried, im wahren Leben Comedian Markus Weise, stilecht mit Taschenlampe empfangen. Der Vorfilm: ein handwerklich gut gemachter Streifen, in dem Unternehmerpersönlichkeiten wie Harald Meyer (Meyer Technik) oder Dr. Stephan Evers (Amazonen Werke) die Kompetenz und Innovationsfreude der WLO lobten, weniger aber die Waldmeister-Bowle Aschoffs.

„Wir wollen für die Wirtschaft da sein“, so der WLO-Geschäftsführer in seiner Begrüßung. Seine erste Amtshandlung sei es vor einem Vierteljahrhundert gewesen, die 25-Jahr-Feier der WLO zu organisieren. „Damals habe ich mir fast in die Hose gemacht.“ Inzwischen sei er gelassener geworden, so Aschoff – und kündigte den Hauptfilm aus Grußworten an.

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Die WLO sei eine echte Erfolgsgeschichte, meinte Landrat Carsten Harings. „Das ist ganz großes Kino. Ein echter Blockbuster!“ Aschoff sei kreativ beim Erfinden von Projekten. Eines hieß „Aloha 30 000“; gemeint war die Schaffung von 30 000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen im Landkreis. „Und die WLO hat schon getwittert, da war der Trump-Tower noch nicht gebaut.“ Allerdings vermisste der Landrat einen Limousinen-Service.

Auf das Jahr 1967 blickte die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen, zugleich WLO-Aufsichtsratsvorsitzende, zurück. Altkanzler Konrad Adenauer starb in dem Jahr. Ganz nach dem Vorbild Adenauers setze auch die WLO auf einen gesunden Mittelstand. Die Unternehmen der Region fühlten sich bei der Gesellschaft gut aufgehoben. Das sah auch Ralf Borchers, Abteilungsleiter im Landeswirtschaftsministerium, so. Schon die Gründung als GmbH sei seinerzeit eine „Pioniertat“ gewesen. Inzwischen sei die WLO ein „best ager“, also im besten Alter. Der Landkreis Oldenburg sei „ein Musterbeispiel für die Dynamik ds Mittelstandes“.

Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank (BLB), stellte die Frage nach den Zukunftsperspektiven. Er empfahl der WLO, sich besser mit den Universitäten der Region zu vernetzen. Unter Applaus würdigte er die heimische Landwirtschaft, deren Leistungen stärker anerkannt und geschützt werden sollten. Zudem müsse Deutschland sein Verhältnis zu Russland wieder verbessern.

Das Finale des WLO-Films im Lili-Kino verlief furios: Aschoff, bekennender Fan der WDR-Sonntagsserie „Lindenstraße“, hatte Bill Mockridge eingeladen. Der 70-Jährige hatte die Rolle des Erich Schiller verkörpert. „Es wäre für mich ein großes Glück, Erich Schiller kehrt zurück“, reimte Aschoff. Und so philosophierte der Schauspieler, der zusammen mit Ehefrau Margie Kinsky gekommen war, vor der Leinwand über das Altern. Energiegeladen schlug Mockridge den Bogen von „Altmännergeräuschen“ bis hin zum Telefonieren mit der TV-Fernbedienung. Zu einem guten Film gehören übrigens auch überraschende Personalien. Auch die hatte Aschoff parat: Christine Gronemeyer (28) soll Anfang 2018 offiziell stellvertretende WLO-Geschäftsführerin werden. Also: Fortsetzung folgt.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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