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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Ehrung für drei Persönlichkeiten

18.03.2019

Wildeshausen Für seine Verdienste um die Oldenburgische Landschaft hat Landschaftspräsident Thomas Kossendey Ernst-August Bode die Landschaftsmedaille verliehen. Die Ehrung erfolgte im Rahmen des Landschaftstags, der am Samstag in der Alexanderkirche in Wildeshausen stattfand.

Als Gründungsmitglied des Möhlenvereins Ostrittrum, bei der Einführung zweisprachiger Ortsschilder, in den Arbeitsgemeinschaften Niederdeutsche Sprache sowie Heimat- und Bürgervereine habe Bode sich aktiv eingebracht. Als Jäger sehe er sich dem Naturschutz verpflichtet. Bode sei nicht nur ein „Vollblut-Plattdeutscher, sondern eben auch ein überzeugter Vollblut-Oldenburger“, sagte Kossendey. Bode ging in seiner kurzen Erwiderung auf Fehlentwicklungen im Landschafts- und Ortsbild ein. „Es tut mir in der Seele weh, wie die Landschaft durch massive Stallbauten und Biogasanlagen verhunzt wird“, sagte der langjährige Kommunalpolitiker.

Ehrennadeln angesteckt

Die Ehrennadel der Oldenburgischen Landschaft erhielten Angela Hillen, Mitbegründerin der Plattdeutschen Theatergruppe Falkenburg, und Folker von Hagen, bis 2005 Baudezernent des Landkreises Oldenburg. Angela Hillen, unter anderem Plattdeutschbeauftragte des Kreises Oldenburg, die auch an Plattdeutsch-Formaten der Nordwest-Zeitung mitwirkt, war in Ganderkesee bei der Aktion von LzO und NWZ zur „Frau des Jahres 2014“ gewählt worden. „Wi bedankt us van Harten för all dat Warken un Doon van Angela Hillen för us plattdüütsch Spraak“, sagte Kossendey.

Der Landschaftspräsident würdigte Folker von Hagens Wirken für den Denkmalschutz: „Immer wieder hat Folker von Hagen für einen Erhalt historischer Bausubstanz geworben.“ Seit mehr als 20 Jahren ist er Mitglied im Landeskirchlichen Bauausschuss der Evangelischen Kirche Oldenburg.

Musikalisch gestaltet wurde die Veranstaltung vor mehr 250 Gästen vom Gospelchor „Joyful Voices“ unter Leitung von Ralf Grössler.

Landrat Carsten Harings und Evelyn Goosmann als stellvertretende Wildeshauser Bürgermeisterin hatten die mehr als 250 Besucher des Landschaftstags begrüßt. Bei aller Technisierung habe der Landkreis die Tradition nicht außer Acht gelassen, sagte Harings. Auch die große Zahl an Naturschutzgebieten (23), Landschaftsschutzgebieten (58) und geschützten Naturdenkmalen (350) zeige, dass der Kreis sich seiner Tradition bewusst sei.

Viele der Teilnehmer reisten nach dem Mittagessen im „Alten Amtshaus“ wieder ab. Diejenigen, die blieben, konnten an Gästeführungen teilnehmen. Ein bisschen litt dieser Programmpunkt unter dem Regenwetter.

Historischer Rundgang

Noch vor dem historischen Rundgang gab Gästeführerin Eva Wessel in der Alexanderkirche eine Einführung zur Kirchengeschichte. Anschließend konnten sich die Teilnehmer ein Bild machen zum Beispiel von der alten Bausubstanz in Wildeshausen. Sie konnten eintauchen in die Geschichte der Kirche, des Remters, der „Herrlichkeit“, des Marktplatzes und des historischem Rathauses. Auch das Waltbert-Denkmal wurde besichtigt. Dabei wusste auch Gästeführer Jakob Rauschenberger, der mit dem Oldenburg-Lied einstimmte, Wissenswertes über Widukind und Waltbert sowie das alte Wildeshausen zu berichten.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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