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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Weihnachten wie einst im Mittelalter

15.12.2018

Wildeshausen Am „zweiten Mann des Magistrats“, dem stellvertretenden Bürgermeister Wolfgang Däubler, war es am Freitagabend, zu weihnachtlichen Dudelsackklängen den Mittelaltermarkt rund um die altehrwürdige Alexanderkirche in Wildeshausen zu eröffnen. Zuvor war ein Gottesdienst in der Alexanderkirche gefeiert worden. Däubler lobte in seiner Rede das große Engagement, mit denen die Organisatoren auch in diesem Jahr wieder einen tollen Markt auf die Beine gestellt hätten.

Das sei zum einen die Firma „Fogelvrei Produktionen“, die zusammen mit dem „nordischen Marktvolk“ bereits zum vierten Mal in Folge mit Unterstützung des Stadtmarketings das Flair des Mittelalters nach Wildeshausen bringe.

Zum anderen vergaß Däubler aber auch nicht zu erwähnen, das parallel zum Mittelaltermarkt der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz eröffnet wurde. „Hier leisten die Gastronomen rund um den unermüdlichen Frank Stauga sowie HGV und Bauhof bereits im sechsten Jahr großartige Arbeit“, lobte der stellvertretende Bürgermeister. Und das „völlig ohne Plastik und buntes Licht und stattdessen mit Naturmaterialien, die nach Holz und Tannen riechen“.

Noch mehr Aussteller

„Wir freuen uns immer, wenn wir nach Wildeshausen kommen dürfen und bringen jedes Mal mehr Aussteller mit“, hatte auch Fogelvrei-Chef Johannes Faget ein dickes Lob zur Eröffnung parat. Statt einer mittelalterlichen Bauchtänzerin wie im vergangenen Jahr hatte er diesmal eine italienische Musikantentruppe dabei, die quer über den Markt zog.

Dabei nutzten nicht nur die „Fogelvreien“, sondern auch die zahlreichen Marktbesucher die Gelegenheit, sich in den stimmungsvoll beleuchteten Met- und Absinth-Tavernen sowie am Maronenstand oder bei der Schweinebräterei zu stärken. Für Wärme sorgten derweil die aufgestellten Feuerkörbe.

Großes Interesse

Auf großes Interesse stießen auch die vielen kunsthandwerklichen Stände, die Edelsteine, Amulette, Duftkerzen, Ruf- und Trinkhörner, selbst gemachte Seifen, Filzhüte und vieles mehr feilboten. Auch Kinderattraktionen wie Bogenschießen, Dosenwerfen und Wikingerkegeln fehlten nicht.

„Wir sind jedes Jahr hier, weil die Atmosphäre einfach toll ist und die Organisatoren wirklich ganze Arbeit leisten“, sagte Gerald Kreienborg, der zusammen mit Ehefrau Anja und den beiden Töchtern die Marktstände erkundete.

Dicht umringt war auch der Glühweinstand der Freiwilligen Feuerwehr, der quasi die Mitte zwischen Mittelaltermarkt und traditionellem Weihnachtsmarkt bildete. Dort sorgte das Blasorchester Wildeshausen im Eventstall für stimmungsvolle Weihnachtsmusik.

An diesem Samstag und Sonntag öffnet der historische Markt auf der Herrlichkeit um 11 Uhr. „Die Kunsthandwerker werden gegen 20 Uhr abbauen, aber die Gastronomie bleibt bis 23 Uhr geöffnet“, erläuterte Daniela Baron vom Stadtmarketing.

Begleitprogramm

Ergänzend zu den „Fogel-vreien“ bietet dann auch die evangelische Kirchengemeinde ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Konzerten und Kinderaktionen an. In der Kirchstraße sind am Wochenende 13 zusätzliche Kunsthandwerker vertreten. Dazwischen sorgen immer wieder Straßenkünstler für Unterhaltung.

Ebenfalls von 11 bis 23 Uhr ist am Sonnabend und Sonntag der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz geöffnet. Er wird noch bis zum 23. Dezember fortgeführt. Die Geschäfte in der Innenstadt haben an den Samstagen im Advent bis 18 Uhr geöffnet.


Einen Film sowie Fotos zur Markteröffnung finden Sie unter   www.nwzonline.de 
Video

Uta-Maria Kramer
Wildeshausen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2703

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