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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Auf der Suche nach den Kirchenmäusen

11.09.2017

Wildeshausen Die überaus gut besuchte Landpartie „Genuss am Fluss“ erwies sich am Sonntag auch für den Tag des offenen Denkmals in Wildeshausen als wahrer Segen. Die Alexanderkirche gleich neben dem Genuss am Fluss-Gelände und das Dampfkornbranntweinbrennereimuseum an der Wittekindstraße profitierten von dem Besucheransturm bei herrlichstem Sonnenschein.

„Unsere Kirche war den ganzen Tag über gut besucht“, freute sich Wiltrud Stanszus, Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit der ev.-luth. Kirchengemeinde Wildeshausen. Zahlreiche kostenlose Führungen wurden den Tag über angeboten.

Gut angenommen wurde neben der Führung durch den Bibelgarten die Familienführung durch das Kircheninnere. Gästeführerin Karola Müller verstand es, das Interieur kindgerecht zu erklären sowie kleine „Märchen“ rund ums Gotteshaus zu erzählen. So erfuhren die Mädchen und Jungen, dass das Buch, aus dem immer der Pastor vorliest, „Bibel“ heißt und der große Tisch mit den Kerzen „Altar“.

Dass es in der Alexanderkirche auch Kirchenmäuse zu entdecken gab, weckte das besondere Interesse der Kinder. Gemeinsam wurde nach den kleinen Nagern gesucht, die zum Teil in Stein gemeißelt an einigen Säulen des Kirchenschiffes zu finden waren. Außerdem versteckte Karola Müller winzige Holzmäuschen, die die Kinder suchen und dann behalten konnten.

Ebenfalls das Interesse von Kindern sowie zahlreicher Erwachsener weckte Kirchenkantor Ralf Grössler, der am Nachmittag seinen „Arbeitsplatz“ auf der Orgelempore erläuterte. Dass „sein“ Instrument über 2500 Pfeifen verfügt, die alle per Hand gefertigt wurden, verblüffte die großen und kleinen Zuhörer. Grössler war auch zu Scherzen aufgelegt: „Die größte Pfeife bin nicht ich, sondern die dahinten“, sagte der Kantor und zeigte auf den rückwärtigen Teil der Kirchenorgel. Natürlich gab der Kirchenmusiker auch einige kleine Hörbeispiel, um die Fachbegriffe wie Windladen, Rückpositiv oder Zungenpfeife anschaulich zu erklären.

Mehr Technik bekamen Interessierte im Brennereimuseum zu sehen. Hier führte das „Fuselexpertenteam“ des Museumsvereins durch die ehemalige Brennerei der Familie Kolloge.


Mehr Fotos unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Ein Video sehen sie unter   www.nwzonline.de/videos