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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wegbegleiter feiern einen Mann voller Bescheidenheit

05.08.2019

Wildeshausen Für Monsignore Father Dr. Edward Kuukure war die Heilige Messe am Samstagnachmittag in der Wildeshauser St.-Peter-Kirche eine ganz besondere. Immerhin konnte er an diesem Tag nach 50 Jahren das goldene Priesterjubiläum feiern. Im Beisein der Pfarrer Ludger Brock und Hermann Bergmann hielt Dr. Eugene Suom-Dery die Festpredigt für Edward Kuukure.

„Unser Jubilar hat mich gebeten, die heutige Festpredigt zu halten. Ich hätte mir gewünscht, dass Pastor Heinz Holtmann, der im Altarraum ist und konzelebriert, diese Predigt hält. Denn Sie alle wissen, dass die langjährige Beziehung, die der Jubilar zu Wildeshausen und zur Pfarrgemeinde St. Peter hat, auf die Freundschaft mit Pastor Holtmann und zur Familie Bergmann zurückzuführen ist“, leitete Eugene Suom-Dery seine Predigt ein.

Für Monsignore Edward war Wildeshausen aufgrund dieser Kontakte zur zweiten Heimat geworden. Es entstand eine Freundschaft, die Kuukure vielen anderen Priestern und Ordensfrauen aus Nordghana zuteil werden ließ. „Und ich selbst kam auch in den Genuss. Während meiner Studienzeit in Münster und auch später war ich hier oft Gast“, erklärte Suom-Dery.

Edward Kuukure sei für ihn ein wichtiger Wegbegleiter, sagte Suom-Dery und verwies auf die Tätigkeit des Jubilars als Religionslehrer im Gymnasium nach seiner Promotionszeit in Rom, als Dozent, Geistlicher und Beichtvater im Priesterseminar. „Ich bin nur ein Beispiel für die vielen jungen Menschen, deren Leben Edward durch seine priesterliche Tätigkeit 50 Jahre lang berührt und die er zum Glauben geführt hat. Sein Bischof konnte ihn ohne Bedenken überall einsetzen.“

Edward Kuukure habe es sich zur Lebensaufgabe gemacht, sich der Gestalt Christi des Hohen Priesters anzunähern, trotz seiner menschlichen Schwächen und Begrenztheit, hob der Festprediger hervor. „Seine Verdienste hat Papst Franziskus letztes Jahr anerkannt, indem er Father Edward die Monsignore-Würde verlieh.“

„Monsignore Edward und ich können mit Freude und Dankbarkeit bestätigen, dass die Gemeinde St. Peter und ihre Familien der Forderung Jesu zur Nächstenliebe im Schenken und im Teilen immer wieder nachgekommen sind“, so Suom-Dery. Abschließend wandte er sich direkt an den Geehrten: „Lieber Edward, wie wir in unserer Muttersprache Dagaare sagen: Gare be nye. Fo mon na. Sehr gut gemacht!, Wunderbar!, widerspricht Deiner Natur und Deinem Willen. Du möchtest nicht aufs Podest gestellt werden. Aber danken dürfen wir Dir.“

Nach der Heiligen Messe konnten die Gemeindemitglieder persönlich gratulieren.

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