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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Rekruten auf Herz und Nieren geprüft

23.05.2018

Wildeshausen Unter Begleitung des Wildeshauser Musikkorps und mit dem König in ihren Reihen marschierte die Königskompanie in den Reitersaal ein. Dort stärkten sich die ehemaligen Majestäten und ehrten einige aus ihren Reihen. Einen Orden für 70-jährige Mitgliedschaft in der Schützengilde erhielt Claus Petermann.

Bei der Ratskompanie (I. Kompanie), die sich im alten Feuerwehrhaus traf, standen ebenfalls Ehrungen auf dem Programm: Willi Boning, Heinz Schröder und Heinrich Dellwisch bekamen ebenfalls vom Gildestab einen Orden für 70-jährige Mitgliedschaft angeheftet.

Ihre Fahne holte die II. Kompanie (Cornauer Tor) bei Landmaschinen Schröder an der Heemstraße ab. Gemeinsam sang die Kompanie traditionell das Wildeshauser Lied und begrüßte ihre rund 30 neuen Gildemitglieder. Nachdem ein Einführungsschnaps verteilt wurde, machte sich die Kompanie auch schon wieder auf den Weg zum Festplatz.

Begleitet vom Wildeshauser Spielmannszug und vom Musikverein Langförden fand sich die Kompanie Westertor (III. Kompanie) an der Konzertmuschel auf der Burgwiese ein, wo sie ihre Fahne einholte. Mehr als 1000 Gildemitglieder wurden dort von Fähnrich Martin Posenauer bewirtet.

Unter Anleitung von Oberleutnant Thomas Finkenzeller mussten auch die rund 40 neuen Gildemitglieder antreten, die erst kurz vorher auf der „Herrlichkeit“ verpflichtet worden. Harte Kritik gab es aus den eigenen Reihen. Mal saß die Fliege nicht, mal wurden die Statuten nicht richtig gelesen. „Die weißen Schuhe und Socken kannst du direkt ausziehen. Das geht doch so nicht“, rief Finkenzeller. Nicht nur an der Kleiderordnung haperte es. Auch das Marschieren mussten die neuen Mitglieder erst lernen – vor den Augen der gesamten Kompanie.

Auch bei der IV. Kompanie (Huntetor) wurden die neuen Rekruten auf Herz und Nieren geprüft. Zunächst musste das Wildeshauser Lied gesungen und Textsicherheit präsentiert werden. Nach anfänglichen Misstönen der Kameraden konnten sich die Rekruten doch Applaus ersingen. Bei der Kleidungskontrolle fielen einige durch. So waren bei einem die Schuhe nicht schwarz genug und bei anderen waren die Hosen zu dreckig. Als „Strafe“ musste der Kopf in ein kühles Nass getaucht werden – bei den warmen Temperaturen nicht schlecht – das aber hochprozentig roch.

Renke Hemken-Wulf
Volontär, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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