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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

„Der Ruß vom Brand sitzt überall“ – 100.000 Euro Schaden

03.09.2019

Wildeshausen Nach der Brandstiftung in der katholischen Sankt-Peter-Kirche in Wildeshausen beginnen an diesem Dienstag die Sanierungsarbeiten. Sie werden nach Aussagen von Kirchenprovisor Bernhard Kramer voraussichtlich gut vier Wochen dauern. Den Schaden bezifferte er am Montag auf rund 100.000 Euro.

In den nächsten Wochen finden die Gottesdienste im Waltberthaus und in der Krankenhauskapelle statt. „Samstags um 17 Uhr und sonntags um 10.30 Uhr feiern wir den Gottesdienst im Waltberthaus, in der Woche in der Krankenhauskapelle“, berichtete Pfarrer Ludger Brock. In der Kapelle würden auch die Kinder getauft. Derweil würden die Trauungen in die Ahlhorner Herz-Jesu-Kirche verlegt.

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An diesem Dienstag treffen sich ein Sachverständiger der Versicherung, der von der Versicherung beauftragte Sanierer und der Orgelbauer in der Sankt-Peter-Kirche, so Kramer. „Der Ruß vom Brand sitzt überall, selbst in den Sitzpolstern, den Gewändern des Pfarrers und der Messdiener sowie in den Schränken.“ Die Orgel müsse komplett zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut werden.

Die Handwerker gehen laut Kramer in Abschnitten vor. Zunächst würden der Fußboden abgeklebt und ein Gerüst aufgebaut. Die Wände würden abgesaugt und mit einer leicht alkalischen Lösung abgewaschen. „Ob ein neuer Anstrich erforderlich ist, steht noch nicht fest“, sagt der Kirchenprovisor. Am Ende der Sanierung stehe die sogenannte Ozonisierung. Dabei werde die Kirche luftdicht verschlossen und die Luft mit Ozon gereinigt, um den Brandgeruch zu entfernen.

Wie berichtet, hatten unbekannte Täter am Freitagnachmittag in der Sankt-Peter-Kirche gezündelt. An verschiedenen Stellen wurde versucht, Feuer zu legen. Das Sitzpolster einer Kirchenbank war total verschmort, der Brandruß verteilte sich in der gesamten Kirche. Erst kurz vor Ostern war die monatelange Renovierung der Kirche abgeschlossen worden. Unter anderem waren die Wände neu gestrichen worden.

Es war nicht das erste Mal, dass Unbekannte sich im Gotteshaus zu schaffen machten, so Kramer. Vor anderthalb Jahren hätten Jugendliche das flüssige Wachs der Kerzen verschüttet, ähnlich vor einem Jahr. Nun werde überlegt, eine Brandmeldeanlage in der Kirche und in der Sakristei zu installieren.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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