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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Marschieren und Lachmuskeln trainieren

13.06.2019

Wildeshausen Um die Gesichtszüge nach den anstrengenden Pfingsttagen zu entspannen, hat die Schützengilde für den Festtag am Mittwoch ein besonderes Reha-Programm parat: Marschieren und Lachmuskeln trainieren. Erneut „duellierten“ sich General Jens Kuraschinski und Landrat Carsten Harings wortreich auf dem Marktplatz. Wegen des Starkregens suchten Redner, Offizierskorps und Musikzüge im Musikpavillon Schutz.

Kuraschinskis Idee: Um das Projekt „Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen“ zum Erfolg zu führen, sollten Märkte in Asien erschlossen werden. Als Transportmittel für die Gilde werde man ein Kreuzfahrtschiff namens „Aida-Gilde“ in Auftrag geben. Harings bot der Gildegeneral den Job als „Konteradmiral“ an. Einen weiteren positiven Effekt erhoffte sich der General vom Ausbau der Hunte samt Hafen in Wildeshausen.

Von „leicht diffusen Ideen“ sprach der Landrat. Das Gildefest gehöre nicht nach China, sondern nach Wildeshausen. „Das ist unverhandelbar“, sagte Harings. Eine „Aida-Gilde“ würde reichlich Feinstaub in die Luft pusten und der Hafenbau Unmengen an Natur zerstören. Der Landrat empfahl eine „Social Media-Kampagne“, vielleicht mit einem Influencer mit einer „kecken blauen Strähne“ im Haar. Der Titel der Marketingoffensive: „Gilde for good Life!“ Am Ende gaben sich die Kontrahenten versöhnlich.

Zuvor waren Schaffer Philipp Hogeback und König Jan Hoffrogge auf der Herrlichkeit vorgestellt worden. Den Rockappell führten Oberst Willi Meyer und Adjutant Andreas Tangemann durch. Da spielte es natürlich eine Rolle, dass der König im Spielmannszug die Trommel schlug und Hogeback bislang der Wachkompanie angehörte.

Tambourmajor Jens Hoffmann forderte eine Ablösesumme, da mittlerweile der General, der König, ein Fähnrich und der Hauptmann der Wache aus den Reihen des Spielmannszuges kommen. Meyer und Tangemann erhielten eine Schutzausrüstung für die zu erwartenden harten Verhandlungen. Die schlug der Oberst aus. Er vermutete, das Offizierskorps solle unterwandert werden. Die Schutzausrüstung wollten sie nicht anlegen. Wie das aussehen könnte, zeigten die Spielleute Peter Petersen und Thomas Schwoll. Sie schenkten dem Oberst und seinem Adjutanten zwei Bilder – quasi als abschreckendes Beispiel. Aus Freude über den Erfolg Hoffrogges beim Königsschießen hatte der Spielmannszug das Schild „Königlicher Spielmannszug“ am Schellenbaum, getragen von Andreas Seidel, angebracht.

Den Personalschwund beklagte auch Detlev Horst, Feldwebel der Wachkompanie. Aus ihren Reihen stammt der Schaffer. Horst schlug vor, Offiziere, die nicht mehr benötigt würden, zu degradieren und der Wache zur Verfügung zu stellen. Am Ende ordnete der Oberst einen dreimaligen Parademarsch an.


Ein Video gibt es unter   www.nwzonline.de/videos 
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Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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