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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Er bringt Wildeshausen zum Toben

09.09.2017

Wildeshausen Zugegeben – das Wetter am Freitagabend hätte sich gern etwas mehr der sonnigen Stimmung des 24-jährigen Top-Acts bei Genuss am Fluss Wincent Weiss und den vielen Besuchern vor der Bühne anpassen können. Aber da das Wetter ja bekanntlich zu den Dingen gehört, die die Menschen nicht beeinflussen können, waren die begeisterten Konzertbesucher eingepackt in lange Regenmäntel samt Kapuzen und trugen zum Teil Gummistiefel.

Und so war der Platz vor der Bühne, aufgebaut zwischen Altem Amtshaus, Alexanderkirche und Hunte, prall gefüllt mit rund 2500 Besuchern, als die Band pünktlich um 21 Uhr auf die Bühne trat. Angekündigt wurde sie vom Organisationsteam, bestehend aus Rebecca Breuer, Stefan Iken und Torsten Koschnitzke. Wincent Weiss samt seiner Musiker wurden empfangen von kreischenden Fans mit in die Höhe gestreckten Handys.

Der sympathische 24-jährige Sänger stellte sich zu Beginn tatsächlich seinen Fans namentlich vor. Die Band spielte die bekannten Lieder wie „Musik sein“ und „Feuerwerk“, gab aber auch ihr sogenanntes „Probenraum-Medley“ zum Besten. Ein Akustik-Zusammenschnitt aus Songs anderer Künstler, untermalt von Cello und Ukulele – zur Freude der Fans, die fast jede Zeile mitsingen konnten und herzhaft lachten. Teil des Medleys waren Sequenzen aus Wincents Chart-Hit „Musik sein“, den die Band teilweise als Reggae-Version präsentierte. Abgelöst wurde dies von Zeilen aus dem Song der 257ers „Ich und mein Holz“, gefolgt von „Stoff&Schnaps“ von Lil Kleine und Ronnie Flex. Außerdem zeigte Wincent dem Publikum seine Talente als Rapper und wandelte den Song „Ahnma“ von den Beginnern etwas ab und sang: „Wir packen Wildeshausen auf die Karte!“

Wincent Weiss könnte man durchaus als Showmaster bezeichnen: Immer wieder riss er spontan einen Witz und brachte das Publikum mit seiner lockeren, norddeutschen Art zum Kochen. Doch gefühlvoll und ruhig konnten sie auch, die Jungs. Authentisch erzählte Wincent einige Hintergründe zu den tiefergehenden Liedern. Zweimal verließ er die Bühne und bahnte sich seinen Weg durch das eng gedrängte Publikum. Alle hofften, ihren Star einmal anfassen zu können.

Wenn Wincent zwischenzeitlich zur Erfrischung aus einer Wasserflasche trank, warf er sie danach ins Publikum. Die glücklichen Fänger – die Mädchen aus der ersten Reihe – waren völlig aus dem Häuschen. Dass der 24-jährige noch auf dem Boden geblieben ist, zeigt nicht nur sein überschwänglicher Dank an seine Band und die Zuschauer sondern auch, dass er nach lauten „Zugabe“-Rufen erneut auf die Bühne kam und mitsamt seiner Band weitere zwei Songs performte. Währenddessen flogen Teddybären und Süßigkeiten auf die Bühne.

Im Anschluss ans Konzert waren zwar alle nass, aber überglücklich: „Ich komme aus Wildeshausen. Ich kannte und mochte Wincents Musik schon vorher, aber war noch nie auf einem Konzert. Er hat mich total überrascht, jetzt will ich unbedingt noch mal hin“, sagt die 20-jährige Jane Luthhardt. Ihrem Freund Maik Hilfer macht das gar nichts; auch er war begeistert: „Toll, dass wir so einen mal in Wildeshausen hatten.“

Imke Harms Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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