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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wildeshauser wagt sich in Löwenhöhle

11.09.2015

Wildeshausen In die Höhle der Löwen hat sich der Wildeshauser Jörg Blin gewagt. Und das sprichwörtlich: Am Dienstag, 15. September, ist er ab 20.15 Uhr in der Vox-Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ zu sehen.

Jörg Blin hat eine Geschäftsidee. Er vertreibt neuartige Bierzapfanlagen. Um sie ganz groß aufzuziehen, sucht er die Unterstützung von Investoren. Vier solche Investoren sitzen bei der Fernsehshow, hören sich die Vorstellung der Kandidaten an und entscheiden, ob sie die Gründer mit Geld und Wissen unterstützen.

Ob Jörn Blins Geschäftsidee die Löwen überzeugt hat, zeigt sich am Dienstag. Er selbst ist sich sicher, mit seiner Bierzapfanlage „Bottoms Up“ Erfolg zu haben. „Stadien haben die Möglichkeit 50 bis 100 Prozent mehr Bier auszuschenken als sonst“, sagt Blin. In nur 60 Sekunden könnten mit zwei Anlagen 60 Bier gezapft werden. Ohne, dass es schal wird und ohne, dass Unterschiede zwischen den Bieren zu erkennen sind. Der Becher wird durch ein Magnetventil am Boden befüllt. Er läuft also nicht von oben voll, sondern von unten. Sobald der Becher auf der Zapfanlage aufgesteckt ist, drückt die Anlage den Magneten hoch und das Bier läuft in das Glas.

Vor drei Jahren entdeckte der 46-jährige Gastronom in einem Internetvideo die neuartige Zapfanlage. „Das ist eine coole Sache, habe ich gedacht, und probiert den Erfinder in Seattle zu kontaktieren. Das hat nicht so gut geklappt, er hat nicht geantwortet. Also bin ich kurzerhand nach Seattle geflogen und habe an die Tür geklopft. Das hat dann geklappt“, erzählt Blin. Nun hat er die Vertriebsrechte für „Bottoms Up“ in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Lichtenstein.

Der Dreh im Februar in Köln sei schon sehr spannend gewesen: „Ich bin ja nicht so mediaerfahren. Und 30 Kameras, die auf einen gerichtet sind, können ein schon nervös machen. Die Investoren eher nicht so, das sind ja auch nur Menschen, die da vor einem sitzen“, sagt Blin. Und er kannte seine Zahlen und sein Produkt auch aus dem FF, das habe geholfen.

Ein großes Stadion hat schon auf seine Anlage umgerüstet, mit Borussia Dortmund sei er in Verhandlungen. „Wäre das nicht auch was fürs Gildefest? So kommen die Gildebrüder schnell an ihr Bier“, sagt Blin zum Abschluss.

Lina Brunnée
Volontärin, 3. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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