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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wo das fiktive Verbrechen zu Hause ist

13.12.2013

Wardenburg „Tatort Wardenburg“: Die Ermittlungen sind abgeschlossen. An diesem Freitag wird die zuständige Kommission „Jury“ der Öffentlichkeit jene fünf Namen präsentieren, die zuletzt besonders im Fokus der Untersuchungen standen und die sich unter immerhin 66 in Frage kommenden Personen herauskristallisiert hatten.

Oder anders: An diesem Freitag geht der inzwischen 7. Krimi-Schreibwettbewerb der Gemeinde Wardenburg mit der Preisverleihung ab 20 Uhr in der Gemeindebücherei am Patenbergsweg 1 zu Ende. Aus insgesamt 66 eingereichten Kriminalgeschichten mit Bezug zur Gemeinde Wardenburg hat eine fünfköpfige Jury – besetzt mit Rolf Vergin, Kulturbeauftragtem der Gemeinde, sowie Erika Wellmann, Anke Wille, Udo Brandes und Gerhard Busch – „die fünf interessantesten Geschichten“ ausgewählt. Diese sollen nun prämiert und anschließend, ergänzt um einzelne weitere Kurzkrimis, im Taschenbuch „Tatort Wardenburg: Teil VII“ veröffentlicht werden und in den Buchhandel gehen. Das Titelbild des Buches hat die ehemalige Wardenburgerin Karin Engel gestaltet.

Einen kleinen Vorgeschmack auf den spannenden Lesestoff gibt es bereits bei der Feierstunde mit Preis- und Urkundenübergabe in der Bücherei: Die Autoren selbst werden Besuchern Ausschnitte aus ihren Gewinnergeschichten vortragen. Lediglich ein Preisträger aus München wird wohl nicht selbst kommen können – für ihn übernimmt Rolf Vergin das Vorlesen. Übrigens: Nicht nur dem Publikum bleibt bis zur Preisverleihung verborgen, wer mit welchem Kurzkrimi diesmal vorne gelandet ist. Auch die fünf Preisträger selbst wissen bis zum Abend zumindest nicht, welchen Platz sie erreicht haben.

Ein paar Details freilich verrät Vergin bereits. So kommen die drei Erstplatzierten diesmal „aus Norddeutschland“, obschon es Teilnehmer aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich und England gab; auch Einsendungen aus dem Landkreis Oldenburg gingen ein. Aus früheren Wettbewerbsauflagen bekannte Namen sind ebenso vertreten wie „Neulinge“. Maximal 50 Punkte hatte die Jury zu vergeben, und bei den fünf Gewinnergeschichten notierten laut Vergin alle Jurymitglieder hohe Punktzahlen. Mit 48 Zählern freilich überzeugte ein Autor ganz besonders.

Gemeinsam ist sämtlichen Kurzkrimis der in der Ausschreibung vorausgesetzte Bezug zu Wardenburg, also Lokalkolorit. Allerdings gab es auch solche Teilnehmer, die lediglich aus der Ferne via Internet recherchierten. Andere dagegen – so etwa auch der aktuelle Sieger – hielten sich für Tage in Wardenburg auf und recherchierten vor Ort, wie Vergin erzählt: „Das merkt man in den Geschichten, das ist plausibel.“

Alle Krimifreunde seien herzlich zu der kleinen Feierstunde und Lesung eingeladen, betont die Gemeinde. Der Eintritt ist frei.

Astrid Kretzer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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