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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wo die Mühle früher klapperte

07.06.2017

Hude Einblick in das Gut von Witzleben bot der Mühlentag am Pfingstmontag. Führungen am Vormittag und am Nachmittag zeigten die Geschichte des Gutsbetriebes auf. Dabei gab es Historisches über den früheren Mühlenbetrieb sowie das Leben und die Arbeit auf dem Gut zu hören. Die Führungen im englischen Landschaftspark der Familie von Witzleben stießen auf großes Interesse.

Gutsverwalterin Greta von Witzleben und ihr Partner Philipp Verpoorten leiteten vier Besuchergruppen mit insgesamt 80 Teilnehmern durch den Park. Sie wussten viel zu erzählen, zum Beispiel über die alte Linde beim Herrenhaus, ein Baum, um den sich viele Legenden ranken.

Zu den jeweils einstündigen Führungen gehörte eine gemütliche „Tea-Time“ mit frischer Gurkenbowle im Park. „Sogar die Männer haben die Gurkenbowle getrunken und für sehr gut befunden“, so Greta von Witzleben. Sie freute sich, dass viele Besucher von weither angereist waren, unter anderem aus Butjadingen, Spiekeroog, Rastede, Oldenburg, Wardenburg und Ganderkesee, erzählte sie am Dienstag. Aber auch etliche Huder nutzten die Möglichkeit, an der Führung durch den Park teilzunehmen.

Und in der Wassermühle schauten sich ebenfalls etliche Besucher um. Marlies Pape, Brigitte Schröder und Carsten Möhlenbrock lasen dort am Nachmittag Vergnügliches und Zeitgenössisches in plattdeutscher Sprache vor.

Da waren Geschichten über die eigenwillige Waschmaschine Jonathan zu hören, aber auch über Don Camillo und Peppone, Beiträge die Plattdeutsch-Beauftragter Carsten Möhlenbrock vortrug.

Marlies Pape steuerte Geschichten wie „Froonslüüd hebbt dat verdient!“ oder „Wi hebbt ja allens“ bei. Brigitte Schröder hatte Ausgesuchtes wie „De Reise na Hamburg“ oder „Dat ole Schapp“ dabei.

Insgesamt ein informatives und unterhaltsames Programm rund um die alte, restaurierte Wassermühle. Ihr Mühlrad klappert zwar nicht mehr. Sie ist aber trotzdem ein besonderer Blickfang im Klosterbezirk und wird mit ihrem besonderen Ambiente heute gerne für Trauungen, Ausstellungen, Konzerte und Lesungen genutzt.

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