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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wolkenmalerei mit Wow-Effekt

11.05.2016

Wildeshausen Es gehört zum Gildefest wie der Frack zum Rekruten und entlockt den Wildeshausern Jahr für Jahr viele „Ohs“ und „Ahs“: das Feuerwerk auf der Burgwiese. Auch an diesem Sonntag wird der Himmel ab 22.30 Uhr wieder erstrahlen. Verantwortlich für die Wolkenmalerei ist im mittlerweile sechsten Jahr Ralf Fremy aus Wittmund.

„In diesem Jahr bringen wir ein bisschen mehr Action rein, in den Vorjahren war es ja eher ruhiger“, verrät Fremy, der hauptberuflich Feuerwehrmann ist und seit 2004 nebenbei eine Firma für Pyrotechnik betreibt. Traditionell gibt es drei Songs, zu denen sich Fremy eine himmlische Choreographie ausgedacht hat. Ruhigere und emotionale Klänge gibt es zunächst von Adele, ihr Welt-Hit „Hello“ wird die Betrachter berühren, ist Fremy überzeugt. „Da fließen dann auch mal ein paar Tränen“, spricht der Feuerwerks-Experte aus Erfahrung.

Mehr Wumms haben die beiden anderen Stücke, die am Sonntag erklingen werden: Der Star Wars-Soundtrack und „Thunderstruck“ von ACDC begleiten das Spektakel am Himmel. Auch in Sachen Effekte will Fremy „noch eine Schippe drauflegen“. Einzelschusseffekte, sogenannte Wasserfälle, römische Lichter, Kugelbomben: „Wir schießen von mehreren Stellen gleichzeitig“, kündigt Fremy an.

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr eine ganz neue Choreographie – Feuerwerk und Musik sind genaustens aufeinander abgestimmt. Sich jedes Jahr etwas Neues auszudenken fällt Fremy leicht. Über 500 Zündungen gibt es am Sonntag. Mit insgesamt sechs Mann ist der Pyrotechniker in Wildeshausen, um das Gilde-Feuerwerk auf die Beine zu stellen.

„Das Gildefest fasziniert mich jedes Jahr aufs Neue. Es ist eine schöne Atmosphäre und ein tolles Miteinander“, freut sich der Wittmunder auf den kommenden Sonntag. Zwölf bis dreizehn Minuten dauert das Spektakel über der Burgwiese, besonders beliebt seien die goldenen Effekte, die die Feuerwerkskörper in den Nachthimmel zeichnen.

„So ein Feuerwerk ist eine Menge Arbeit, aber das ist es wert. Es ist jedes Mal toll zu sehen, was man da oben an den Himmel gemalt hat und dass alles so klappt, wie man sich das vorgestellt hat“, erklärt Fremy seine Begeisterung für seinen ungewöhnlichen „Nebenjob“.

Bereits am frühen Sonntagmorgen kommt Fremy mit seinem Team nach Wildeshausen, der Aufbau nimmt den gesamten Tag in Anspruch. Jetzt gilt also: Daumendrücken für gutes Wetter und einen klaren Himmel.

Greta Block
Volontärin
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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