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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wuchtbrumme und andere schräge Vögel

02.11.2015

DÖtlingen Wer die Muße findet und einen Rundgang durch den Sinnesgarten des Lopshofes in Dötlingen unternimmt, der kann sich schon bald über manch „schräge Vögel“ auf den Robinienholzpfählen wundern. Dort haben Fabelwesen von der Wuchtbrumme bis zum bunten Schmetterling mit karierten Flügeln, rosa Köpfen oder Vögel im Vogel einen Platz gefunden. Ein Blickfang, der zum Schmunzeln und Verweilen einlädt.

Alle Skulpturen sind in der „Erdwerkstatt“ von Renate Kablitz in Oyten entstanden und in alle flossen die Eingebungen, Ideen und Kreativität der Lopshof-Maler ein.

„Auf Wunsch von Marita Tzschoppe aus dem Vorstand des Lopshof-Vereins haben wir uns an die Arbeit gemacht und diesmal nicht in die Pigmente gelangt, um Bilder entstehenzulassen. Wir haben Tonbatzen auf den Tisch gestellt“, erklärte die Behindertenpädagogin mit Schwerpunkt Kunst- und Erlebnispädagogik im Kreise der Lopshof-Maler.

Einen Haufen Ton formen

Dabei wagte sich die engagierte Künstlergruppe an ein neues Betätigungsfeld. Es sei etwas völlig anderes, aus einem Haufen Ton Vogelfiguren fertigen. „Die Arbeit in der Fläche mit Farben stellt andere Herausforderungen an die Kreativität“, hob die Pädagogin hervor.

Da tauchen die Fragen auf, wie Vögel eigentlich aussehen. Wie formt man einen Kopf, Hals, Flügel, Beine, Beine? Wie guckt eigentlich ein Vogel? Wie groß sind die Augen? „Nicht, dass wir uns lange mit Fragen aufgehalten hätten. Nein – wir haben einfach gemacht, so wie uns gerade danach war“, erklärte Renate Kablitz im Kreis der zustimmend nickenden Lopshof-Maler .

So entstand eine Vogelschar, gebrannt bei 1200 Grad im Ofen und farblich glasiert, die bunt wie der Alltag ist. „Ein Programm, das uns auch im Leben täglich begegnet, nämlich dann, wenn Menschen sich in ihrer Ursprünglichkeit treffen. Laut und leise, dick und dünn, hell und dunkel, groß und klein, aber auch doof oder nett“, sagte die Behindertenpädagogin in ihrer Einführung. Und weiter führte sie aus: „Ich finde, eine gute Mischung ist uns da gelungen. Wir nennen unsere Wesen „schräge Vögel“. Denn ein mehr oder weniger schräg, das sind doch alle mal.“

Mitte des Monats werden sich die Lopshof-Maler mit Pinsel und Farbe einem neuen Projekt zuwenden. Dann heißt das Thema „Himmel und Erde“, das in der „Erdwerkstatt“ in Oyten umgesetzt werden soll. „Unter diesem Motto soll eine neue Ausstellung vorbereitet werden“, berichtete Renate Kablitz.

Eigene Werkstatt kommt

Mit einer anderen guten Nachricht wartete Werner Duhme, Vorsitzender des Lopshof-Vereins, auf. Die langersehnte Werkstatt direkt im Lopshof soll Anfang kommenden Jahres Wirklichkeit werden. „Es wird für die Lopshof-Maler einen Raum geben, in dem dann künftig gearbeitet werden kann“, sagte Duhme.

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