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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

„Zweisamkeit schweißt immer zusammen“

14.02.2017

Hude Ein Tag der Liebe und der Liebenden soll der Valentinstag am 14. Februar jeden Jahres sein. Vor allem Schmuck, Pralinen und Blumen sind dann im Umlauf, um den Liebsten oder die Herzensdame mit einem kleinen Geschenk zu bezirzen. Ein besonderes Erlebnis anlässlich des Valentinstages bietet die Huder Klosterschänke mit einem Valentins-Dinner an.

Dann wird den Verliebten ein Vier-Gang-Menü serviert, musikalisch wird der Abend vom Huder Künstler Arndt Baeck untermalt. „Dieses Fest hat sich schon in der Klosterschänke etabliert. Ich finde das Restaurant sowieso schon toll. Aber das Ambiente ist doch etwas Besonders, wenn sich verliebte Pärchen an diesem Abend etwas ganz besonderes gönnen,“ erzählt der Künstler. Seit acht Jahren wird das Essen in besonderer Atmosphäre angeboten, ein Tisch ist wieder frei geworden, berichtet Inhaber Jens Burgdorf. 18 Tische finden in dem Lokal Platz, das Licht wird gedimmt und Kerzen aufgestellt. „Es wird ein reiner Pärchen-Tag“, verspricht Burgdorf nicht nur eine Prise Romantik.

Besonderes Menü

Apropos Prise – Was wird eigentlich serviert? Blattsalat mit Lachs-Tatar, eine Kokos-Curry-Suppe mit Muscheln, Enten-Brust mit jungem Gemüse und Reis, sowie Mango-Mousse sollen nicht nur die Herzen zum Schmelzen bringen. „Auf der Karte steht nix Schweres für die Verliebten“, weiß der stellvertretende Küchen-Chef Matthias Wolter. Der Termin ist Jahr für Jahr ausgebucht und kommt bei den Gästen gut an, auch sind viele Wiederholungstäter unter den Besuchern, beobachtet der Koch.

Zum Hintergrund

Die Wurzeln des Valentinstags am 14. Februar reichen bis in die Antike. Die Römer feierten an diesem Tag ein Fest zu Ehren ihrer Göttin Juno, der Beschützerin von Ehe und Familie. Höhepunkt war eine Liebeslotterie: Alle zum Fest eingeladenen Frauen mussten einen Zettel mit ihrem Namen in ein Körbchen legen. Später zogen dann junge Männer einen Zettel mit „ihrer Valentine“. Für ein Jahr bestand dann zwischen beiden ein scherzhaftes Liebesverhältnis, bei dem der Mann die Frau mit romantischen Briefen und kleinen Überraschungen verwöhnte.

Der Valentinstag erinnert auch an den früheren Bischof der nördlich von Rom gelegenen Stadt Terni. Der später heiliggesprochene Valentin soll auf Anweisung des römischen Kaisers Claudius II. (um 270) als Märtyrer hingerichtet worden sein, weil er seinem Glauben nicht abschwören wollte.

Als Fest der Jugend und der Liebenden wurde der Valentinstag seit dem späten 14. Jahrhundert zunächst in Frankreich und England begangen, breitete sich aber auch in andere europäische Länder und mit den Auswanderern nach Nordamerika aus. In Deutschland erklärten 1950 die Blumenhändler den Valentinstag zum „Tag der offenen Herzen“.

Der Valentinstag ist für ihn auch etwas Besonderes. „Das ausgefallenere Menü zu kochen ist schon etwas anderes, als das Tagesgeschäft zu bewältigen“, so Wolter. Vorbereitet wird bereits seit Montag, am Valentinstag-Mittag beginnt die heiße Vorbereitungsphase, damit abends auch auf den Tellern alles perfekt ist. Zu viert steht das Team dann in der Küche, auch die Auszubildenden dürfen mit ran und haben auch bei der Entscheidung für das Menü mitgewirkt.

Das gute Essen möchte Arndt Baeck dann musikalisch abrunden. „Der Abend ist Lebensfreude und Genuss pur. Denn es gibt leckeres Essen und gute Musik“, freut sich der Musiker auf einen harmonischen Abend. Der Auftritt ist dabei etwas Besonderes, denn es ist kein Konzert im klassischen Sinne. Baeck nimmt am Klavier Platz und spielt größtenteils Hintergrund-Musik: „Die Stücke haben schon etwas mit Liebe zu tun, zwischendurch wird es auch Gesang geben."

Baeck selber ist nicht der allergrößte Fan des Valentinstages. „Es gibt 365 Tage im Jahr an denen man sich als Paar etwas Gutes tun kann. Es ist etwas schade, dass es dafür extra einen Tag geben muss.“ Diese Einstellung würde aber dem Ambiente und der Musik keinen Abbruch tun. Denn auch Baeck ist der Meinung, dass Zweisamkeit, wie sie bei einem Candle-Light-Dinner erlebt wird, zusammen schweißt. „Liebe geht an diesem Abend durch Ohr und Magen. Das Angebot ist ein ganzheitliches Paket.“

Einen Heiratsantrag habe es bei dem Vier-Gänge-Menü in der Klosterschänke noch nicht gegeben, ein Pärchen hat aber diesen Anlass genutzt, um sich von Baeck als Pianist für die eigene Hochzeit zu überzeugen.

Test-Hören für Hochzeit

„Das Pärchen hat sich dann die Werder-Bremen-Hymne gewünscht. Die habe ich dann auch in einer etwas langsameren Version gefunden und für sie an dem Abend gespielt. Die beiden hat es gefreut, die anderen Gäste haben es gar nicht mitbekommen. Für die Hochzeit sollte ich dann extra ein Lied einüben – dass war dem Werder Bremen Song sehr ähnlich“, erinnert sich der Huder Künstler.

Das Publikum sei an diesem Abend bunt gemischt, beobachtet Baeck. Sowohl junge Paare Anfang 20 als auch ältere Semester befänden sich unter den Turteltauben – der Durchschnitt läge so zwischen 40 und 50 Jahren.

Einlass ist ab 18 Uhr, aufgetischt wird ab 19 Uhr – mit Baguette-Brot und selbst gemachtem Dip.

Dinner-Anmeldung

Wer ein Geschenk zum Valentinstag vergessen hat, kann sich noch den letzten Tisch beim Dinner in der Klosterschänke schnappen. Die Kosten betragen 45 Euro pro Person, Anmeldung: Telefon  04408/7777

Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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