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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Zwischen Gärten und Galerien

29.06.2015

Dötlingen Wenn von Monster-Rhabarber, gefräßigen Hasen und einem fehlenden Burggraben die Rede ist, dann ist der Sommergarten von Nicole und Markus Kulbach in Aschenstedt geöffnet.

Zum zweiten Mal nach dem Erfolg im Vorjahr haben sich die Kulbachs an der Dötlinger Gartenkultour beteiligt. Traditionell stehen an diesem Aktionswochenende die privaten Gärten im Blickpunkt, sofern sie von den Eigentümern zum Besuch geöffnet werden. Entsprechend ruhiger ist es dann im Ort selber.

Gisela Beier, Ingrid Kuhlmann und Heinfried Sanders verkauften am Informationsstand der Gästeführung Gartenkultour-Buttons.

Elke Osterwald aus Delmenhorst kennt Dötlingen von vielen Besuchen. Diesmal hatte sie ihre Freundin Andrea Reich aus Bremen mitgebracht. Auch sie kauften zwei der Eintrittsbuttons, mit denen alle Sommergartenangebote für fünf Euro besucht werden konnten. Reich freute der informative Nachmittag und das Wiedersehen mit Dötlingen. „Zuletzt war ich hier vor 30 Jahren.“

Aber zurück zu den Kulbachs in ihrem geöffneten Garten. „Es kommen doch mehr Leute als ich gedacht habe, obwohl heute Sonnabend ist“, stellte Nicole Kulbach fest. Für sie ist das Öffnen des Gartens ein Geben und Nehmen. „Wir zeigen, wie wir unseren Garten ständig verändern und versuchen, etwas gegen die gefräßigen Hasen zu unternehmen. Dazu erhalten wir oft nützliche Tipps von den Gästen“, lachte die Gartenliebhaberin.

Und wer etwas Technisches zu Holzvergaser, Warmwasser mit Photovoltaik oder den neu angeschafften Trecker wissen wollte, den informierte Markus Kulbach prompt.

So oder so ähnlich ging es auch in den anderen Sommergärten zu. Etwas über den neuen 33 Meter langen Flusslauf konnten die Gäste im Stein- & Wassergarten von Familie Krüger in Simmerhausen erfahren.

In den Pastorengarten von Susanne Schymanitz leitete dagegen Gästeführerin Ingrid Kuhlbach eine angemeldete Besuchsgruppe aus Damme. „Die zehn Frauen und Männer zeigten sich sehr interessiert, waren schon vorher in Ostrittrum gewesen und wollten jetzt noch zum Pflanzenhof Schachtschneider.“

Die kleinen Geschichten rund um den zweiten Aktionstag ließen sich noch beliebig fortsetzen, denn auch die anderen Sommergärten hatten regen Zulauf.

Auch für Kunstfreunde gab es ein entsprechendes Angebot, wie die Ausstellung „Blau machen“ der Ausstellergemeinschaft in Geveshausen auf dem Hof „Geveshauser Blickfänge“. Werke der Bremer Künstlern Majenna Peters waren im Tara-Raum für Yoga zu sehen. Friedrich Lüers, „De Moler“, hatte seine Pforten am Oher Kirchweg geöffnet, Anne Hollman in ihrem Atelier in Ostrittrum, und die Galerie Tusculanum zeigte Bilder von Rita Büttner.

In der Galerie im Heuerhaus waren schließlich Arbeiten von Helmut Feldmann und Wolfgang Bittner ausgestellt. Elke Tholen lud zur Besichtigung ihrer Keramikkunst am Poggenpohlsweg ein.

Und für die Pause zwischendurch hatten die Gastronomen ihre Gartencafés geöffnet.

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