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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Zwischen „Märchenzauber“ und „Steffis Hexenküche“

29.08.2011

COLNRADE Neues und Unterhaltsames faszinierte am Wochenende die Besucher des 3. Colnrader Kulturmarkts („CoKuMa“) beim Ofenhaus Colnrade. Björn Dauskardt freute sich, erstmals den Kinder- und Jugendzirkus „Barbarella“ aus Barnstorf zu begrüßen. „Das hat mehrere Vorteile: Wir sind vom Wetter unabhängiger und brauchen nicht die ohnehin stark frequentierte Kirche mit einzubinden. Zudem zeigen in dem Zirkus Kinder und Jugendliche, wie schön die Zirkuswelt auch ohne Tiere sein kann.“

Das bewiesen die Aufführungen am Sonntag im aufgebauten Zirkuszelt: Akrobatik, Jonglage, Feuerschau und mehr rissen das Publikum mit. Das alles „vegetarisch“, wie der Zirkus seine tierlosen Vorführungen gerne umschreibt. In gut 40-minütigen Shows bescherten die rund 35 Nachwuchsartisten „Märchenzauber“: Hexen, Zwerge, Frau Holle und Co. zeigten ihr Können auf Drahtseil, Einrädern, mit Diabolos oder auch bei Bodenakrobatik. Allein bei ihrem ersten Auftritt konnten sich die Zirkusakteure dabei über rund 180 kleine und große Zuschauer freuen.

Auch neue Aussteller waren vertreten, so Heike König aus Syke mit Wildkräuterkreationen. Neben Flammkuchen gab es diesmal auch edle Weine, „Steffis Hexenküche“ mit Seifen oder erstmals das „Osenbräu“ einer Privatbrauerei. Dazu luden viele weitere Stände mit Keramiken, Holzarbeiten, Schmuck und Mode zum Stöbern  ein.

Erstmals öffnete auch Olaf Wandschneider seine Ausstellung mit Kreidler-Zweiradmodellen. „Ich schraube seit zwölf Jahren an den Dingern herum“, so der Kreidler-Fan – Anstoß war ein Besuch eines Treffens des Kreidlervereins. Im Laufe der Zeit wuchs seine Sammlung auf 20 Modelle an. Ehefrau Katrin hatte die zündende Idee: „Daraus machst du ein kleines Museum.“ Erstmals lud Wandschneider nun zum Blick hinter die Kulissen ein. Das älteste Modell ist von 1952: „Das habe ich aus Ungarn geholt. Ab 1951 baute Kreidler nur 1400 Exemplare der K50 mit zwei PS. Dabei handelt es sich noch um ein Modell mit Pedalen, ein Fahrrad mit Hilfsmotor, wie es der Gesetzgeber verlangte. 40 Stundenkilometer wurden damit erreicht.“ Natürlich war auch eine Kreidler-Florett zu sehen. Für Siegfried Lüthi aus Plauen und Klaus Winkler aus Wildeshausen war die Ausstellung jedenfalls eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Wie es sich für eine Veranstaltung im Rahmen des Gartenkultur-Musikfestivals gehört, gab es aber auch viel Musik: Für eine mitreißende Flamenco-Show mit andalusischen Klängen sorgte am Sonnabend „Kechio“. Die Berliner Gruppe bot vor rund 100 Zuhörern ein Konzert, „bei dem man die Intensität der spanischen Musik schön einatmen konnte“, freute sich Ole Dauskardt über den gelungenen Abend und ein mitgehendes Publikum: „Wir haben anfangs Decken verteilt zum Wärmen: Die konnten wir bald wieder einsammeln.“

Zum Ausklang des Kulturmarkts konnten sich Musikfreunde am Sonntag zudem auf ein Folk-Rock-Konzert mit Nathalie Stern freuen.

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