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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Zwischen Teller spülen und Kaffee kochen

07.12.2015

Düngstrup Eine Bühne mit zwei Küchen, das hat es beim plattdeutschen Theaterspaß der Speelkoppel des Heimatvereins Düngstrup bislang noch nicht gegeben. Damit zog Speelbaas Uwe Meyenburg für die aktuelle Inszenierung „Putzfroons un Waschlappen“ bühnengestalterisch gesehen ganz neue Register, die den plattdeutschen Geschlechterkampf in drei Akten noch interessanter machten.

Am Sonnabend feierte das Stück in Düngstrup bei Schönherr Premiere. Auch am zweiten Advent, dem Nikolaus-Sonntag, hatten diejenigen die Möglichkeit, das Stück zu besuchen, die noch keine Karten für die ausverkauften Aufführungen am 8., 10., 16. und 17. Januar erstanden hatten. Die Termine an diesem Advents-Wochenende waren schon zusätzlich eingeschoben worden.

In dem Stück geht es um die Ehepaare Monika und Michael Hartwig sowie Kathrin und Klaus Keller, die in der Wohnung von Anna und Robert Winter einen gemütlichen Abend verbringen. Dann aber kommt die Frage auf: Was würden wohl die Männer ohne die Frauen machen?

Der männliche Stolz ist angekratzt. Es kommt, wie es kommen muss: Die Männer wehren sich vehement gegen Vorwürfe der Frauen, ohne sie zu verschlampen und und alles verkommen zu lassen. Die Männer werfen den Frauen dafür vor, viel zu sauber und zu pingelig zu sein. Schließlich wird gewettet, dass die Ehemänner es nicht schaffen, den Haushalt auch nur eine Woche in Ordnung zu halten.

Anton Winter (Dirk Depken), der allem Streit aus dem Wege gehende Ehemann, zeigt im zweiten Akt, wie man Kaffee kocht oder besser nicht kochen sollte. Klaus Keller (Werner Hagelmann) und Michael Hartwig (Erich Meyer) stehen ihm nichts nach. Beim Abwasch ersetzt auch schon einmal das Haarshampoo das Spülmittel.

Kurzum: Für Anna Winter (Ulla Debbeler), Karin Keller (Ina Depken) und Monika Hartwig (Silke Stolle) bleibt viel Zeit zum Spotten.

Hinter den Kulissen sorgt€ Dorina Pieper als Topustersche für das Gelingen der Aufführungen. Für die Bühne und Technik zeichnen Maik Sander, Marc Depken und Tim Pieper verantwortlich. Ute Horst sorgte für die richtige Maske. Die Pressearbeit erledigte Stephanie Sander.

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