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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Zwischen Unikaten und Unterhaltungen

24.08.2015

Dötlingen Von einem Hobby zum nächsten: Hendrik Baumann entdeckte sein Faible für Kunstgestaltung mit Glas und Sand, als er sich eigentlich gerade seinen geliebten Kakteen widmete.

Während er die perfekte Zusammensetzung für den Boden seiner stacheligen Lieblingspflanzen suchte und dafür Sand und Erde zu unterschiedlichen Anteilen in einem Glasgefäß mischte, fiel ihm die Schönheit dieser Schichten ins Auge.

Mittlerweile hat er diese Technik optimiert: Mit schmalem Silberlöffel und langem Zahnstocher ausgerüstet, zeigte er den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern auf den vierten Dötlinger Kunst-Werk-Tagen seine Technik.

Zeit zum Plaudern

In den Genuss dieser und anderer Anekdoten kamen die Gäste häufiger: Rund 40 Kunsthandwerker und Künstler präsentierten eigens kreiierte Schmuckstücke. So plaudert Irmela Merveldt ganz entspannt mit zwei Kundinnen über ihren Hobbyraum samt Brennofen, in dem sie ihr farbiges Geschirr aus Ton herstellt.

Ihre spülmaschinenfeste Gebrauchskeramik vertreibt die Zwischenahnerin allerdings nur auf Märkten. Das ist meine Liebhaberei, schmunzelt Merveldt.

Mit Leinen „überdachte“ Ausstellungsstände im Schatten luden am Sonnabend und am Sonntag auf dem Kläner-Hof in Dötlingen zum Flanieren und Stöbern ein.

Neben Fotogrußkarten und Mode von Anett Lober-Springinsguth, Seidenmalerei und Olivenöl-Seifen zeigten auch Gitta Martens und Frank Plock aus Ostrittrum ihre Lichtobjekte, während Schmuckdesignerin Christiane Janzen aus Wildeshausen vor Ort – und damit unter fröhlichem Interesse der Anwesenden – ihre filigranen Schmiedekünste zeigte.

Inspiration schöpfen

Inspiration für ihre Aquarelle schöpft Bärbel Purnhagen aus Hahn-Lehmden (Rastede) direkt aus der Natur. „Nur wenn ich Tiere zeichne, dienen mir Fotos als Vorlage – die habe ich dann aber selbst aufgenommen“, erklärt die Malerin, die privat Zeichenkurse anbietet.

Einladung zu Momenten der Muße boten die zahlreiche Sitzgelegenheiten: unter weißen Pavillons auf dem gepflasterten Hof oder unter den schattigen Eichen im Kaffeegarten. Eine leichte Brise ergänzt das sonnige Wetter, während das Musiker-Duo „SoRo“ mit Konzertgitarre sowie „Tin Whistle“ und Blockflöte für sanfte Folk-Klänge sorgt.

Derweil erläutert Hendrik Baumann auch die Beschaffung seiner Materialien; Zuhörer spitzen die Ohren beim Thema eigens hergestelltem Zubehör. So bestehen die Vögel in seinen Sand-Landschaften aus gemörsertem Ton, andere wiederum aus Natursand. Drei bis fünf Stunden Fingerspitzenarbeit investiert er pro Unikat.

Praktische Hinweise

Konserviert werden die gläsernen Werke mittels Gummidichtung, nachdem sie gepresst werden, so der Künstler aus Moormerland.

Evelyn Eveslage Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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